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Schüsse wegen «Pizzagate» Vier Jahre Haft für US-Amerikaner

Ein 29-Jähriger muss für seine Schüsse in einer Pizzeria in Washington laut einem CNN-Bericht vier Jahre lang in Haft. Der Mann hatte sich im Dezember in North Carolina auf den langen Weg in die Hauptstadt gemacht, um dort mit der Waffe in der Hand eigenhändig gegen «Pizzagate» vorzugehen.

«Pizzagate» stand damals vor allem im Internet für die immer falsche Behauptung, im hinteren Teil der Pizzeria in Washington würden Kindersklaven gehalten – und die Demokratin Hillary Clinton sei in dieses angebliche Verbrechen verstrickt.

Zugleich gilt «Pizzagate» auch als eines der schlagendsten Beispiele dafür, dass sogenannte Fake News, gefälschte Nachrichten, echte Konsequenzen haben können.

Der Mann hatte mehrere Schüsse aus einem Gewehr abgegeben und gesagt, er wolle die Kinder retten. Nachdem er weder Kinder noch Beweise finden konnte, gab er auf. Niemand wurde verletzt.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Die Massenzerstörungswaffen war auch fake-news. Hatte erhebliche Konsequenzen, 1 Mio Tote im Irak, nebst Verletzte, zerstörtes Land, Uran-Verseuchung usw. Konsequenzen für die Verantwortlichen? Ebenfalls fake-news war, dass in Libyen eine humanitäre Katastrophe drohte, wesswegen die westlichen Staaten eingriffen. Dabei wurde ein weiteres Land zerstört. Damit ist erwiesen, wer die gefährlichsten fake-news verbreitet: die westlichen Regierungen und die ihnen kritiklos hörigen Medien.
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    1. Antwort von Michel Koller (Mica)
      Sie nehmen 2 Beispiel, lassen dabei auch noch gleich einen grossen Teil der anderen Länder aus und nennen dies dann eine erwiesene Tatsache. Die Verbreitung von falschen Nachrichten wird auch fleissig im Osten praktiziert und die Auswirkungen sind keineswegs weniger drastisch als im Westen.
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