Eierskandal Weitere 14 Betriebe mit Gift-Eiern in den Niederlanden

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Bildlegende: Gift-Eier waren auch in Schweizer Verkaufsregalen. Keystone

  • In den Niederlanden sind weitere 14 Betriebe vorübergehend geschlossen worden, in denen mit dem Insektizid Fipronil verunreinigte Eier gefunden wurden.
  • Die Betriebe waren keine registrierten Kunden des Reinigungsbetriebes, der das Insektizid verbotenerweise verwendete. Sie hatten aber dennoch Geschäftsbeziehungen mit ihm.

Die Kontrollbehörde in den Niederlanden teilte mit, die Liste mit den Codes der betroffenen Eierproduzenten werde ständig aktualisiert und verändere sich daher laufend. In einzelnen Läden seien am Samstag noch Eier aus den Regalen genommen worden. Mittlerweile gehe man aber davon aus, dass keine derartigen Eier mehr im Handel seien.

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Migros, Coop und Aldi

Die Migros hat die M-Budget-Eier aus dem Verkauf zurückgezogen, Coop jene unter der Marke Prix-Garantie. Auch Aldi Schweiz hat alle Importeier aus den Regalen genommen.

Belgien wusste schon früh davon

Die belgischen Behörden haben bereits vor zwei Monaten von einer möglichen Belastung von Hühnereiern durch das Insektizid Fipronil erfahren. Aufgrund der Einleitung von Ermittlungen wegen Betrugs hat die Behörde diese Informationen aber nicht öffentlich gemacht.

Das Insektizid Fipronil war in den vergangenen Tagen in Eiern aus Belgien und den Niederlanden nachgewiesen worden. Auch in der Schweiz wurden Rückstände des Insektizids gefunden.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Giftige Eier nun auch in der Schweiz

    Aus Tagesschau vom 4.8.2017

    Nach den Niederlanden, Belgien und Deutschland sind jetzt auch in der Schweiz Eier aufgetaucht, die mit dem Insektengift Fipronil verseucht sind. Die bisher gefundenen Werte des Gifts sollen aber nicht gesundheitsgefährdend sein.