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International Weltweit sind Millionen Kinder nicht registriert

Auf der Welt, aber ohne Akten: Besonders in Regionen von Asien und Afrika existiert fast jedes dritte Kind unter fünf Jahren ohne persönliche Unterlagen. Zu diesem Ergebnis kommt das UNO-Kinderhilfswerk Unicef.

Ein dunkelhäutiges Kind aus Uganda sitzt in einem Zelt.
Legende: Gerade in Afrika (hier Uganda) und Asien wird die offizielle Meldung von Geburten grob vernachlässigt. Keystone

Jedes dritte Kind unter fünf Jahren gibt es offiziell nicht. Etwa 230 Millionen sind nach Angaben des UNO-Kinderhilfswerks Unicef nie offiziell registriert worden. Gerade in Afrika, aber auch anderen Regionen vor allem Asiens, werde die offizielle Meldung von Geburten grob vernachlässigt.

Für die Kinder bedeute das oft, dass sie vom Schulsystem, Gesundheitswesen und der Sozialversicherung ausgeschlossen würden.

«Die Registrierung der Geburten hat langanhaltende Konsequenzen, nicht nur für das Wohlergehen des Kindes, sondern auch für die Entwicklung ihrer Gesellschaften und Länder», sagte Unicef-Vize Geeta Rao Gupta. Ein Volk könne nie gerecht sein und alle Mitglieder einschliessen, wenn nicht alle Kinder anerkannt seien.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Mario Jenny , Zürich
    Jedes dritte Kind existiert nicht. Und Frau Zelger in Stans spricht von Blocher und seiner SVP. Mit der SVP in den betroffenen Ländern würde sicher alles besser. Afrika, Asien, wählt SVP. Uns alles wird gut.
  • Kommentar von Walter Kathriner , Sarnen
    sowas braucht ja auch Staats-Gebäude, Büromaschinen und Angestellte und das kostet auch Geld. Was dann von unseren Besserwissern und NGOs Heilsbringern dann wieder als Korrupt und in die Eigene Tasche wirtschaftend bezeichnet wird. Sowas wäre die Aufgabe der Medien auch auf zu klären.
  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Für das Kind bedeutet eine Registrierung und somit den Besitz von Unterlagen ein Menschenrecht, damit es später als integrierte Mitbürger die Vorteile der Gesellschaft nutzen kann. Hier in Afrika und Asien sollten die Menschenrechtsorganisationen wir Amnesty international den Behörden auf die Finger schauen, und nicht immer nur auf die Schweiz und ihre vermeintlich menschenrechtswidrigen SVP initiativen schiessen.
    1. Antwort von M. Haener , Büsserach
      @Marlene Zelger: Würde die ''SVP'' auf menschenverachtende Hassparolen und Propaganda verzichten, gewisse Sachverhalte überdenken, könnte man sich durchaus öfters einig werden.
    2. Antwort von Marlene Zelger , 6370 Stans
      M. Haener, würde die Linke auf menschenverachtende Hassparolen und Propaganda gegen Blocher und weitere SVP Exponenten verzichten, gewisse Sachverhalte überdenken, könnte man sich durchaus öfters einig werden. Capito?
    3. Antwort von M. Haener , Büsserach
      @Marlene Zelger: Wenn Fussgänger einen Schützenpanzer hätte, würden sie auch nicht mehr von Autos überfahren. Sie wären jedoch keine Fussgänger mehr, nicht wahr..?
    4. Antwort von Marlene Zelger , 6370 Stans
      M. Haener, auch die Autofahrer gehen mal zu Fuss, auch Sie.