Weltweite Bestürzung nach den Terroranschlägen von Brüssel

Staatschefs und Politiker weltweit melden sich nach den Terroranschlägen von Brüssel zu Wort. Sie bekunden Solidarität mit Belgien und künden Entschlossenheit gegen den Terror an.

Die EU-Aussenbeauftragte weint, wischt sich mit der Hand die Nase. Sie steht an einem Rednerpult, hinter ihr die EU-Flagge Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini bricht bei ihrer Ansprache in Jordanien in Tränen aus Keystone

Via Twitter meldete sich der Schweizer Bundespräsident Johann Schneider-Ammann zu Wort. Sein Urteil zu den Terroranschlägen mit mindestens 26 Todesopfern fasste er in klaren Worten zusammen:

    • EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini bricht in Tränen aus

      Ihre Pressekonferenz die sie anlässlich ihres Besuches in Jordanien hielt, musste sie in Tränen abbrechen. Zuvor sagte sie, es sei ein sehr trauriger Tag für Europa. (...) «Wir sind vereint, nicht nur in unseren Opfern, sondern auch darin, auf diese Tat zu reagieren und gemeinsam Radikalisierung und Gewalt zu verhindern.»

      0:31 min vom 22.3.2016

    • US-Präsident Barack Obama

      «Die Gedanken und Gebete der amerikanischen Bevölkerung sind mit den Menschen in Belgien», sagte Obama am Dienstagmorgen (Ortszeit) in Havanna anlässlich seines Kuba-Besuchs. «Wir werden alles tun, was notwendig ist, um unseren Freund und Verbündeten Belgien dabei zu unterstützen, diejenigen vor Gericht zu bringen, die dafür verantwortlich sind.»

      0:43 min vom 22.3.2016

    • Frankreichs Präsident François Hollande

      «Wir sind mit Belgien durch das Grauen verbunden, das ein weiteres Mal geteilt wird. Die Terroristen haben heute Belgien erschüttert aber das Ziel ist Europa – die ganze Welt ist betroffen. Der Krieg gegen den Terrorismus muss in ganz Europa geführt werden und mit allen notwendigen Mitteln, insbesondere im Bereich der Nachrichtendienste.»

      0:27 min vom 22.3.2016

    • Vladimir Putin steht vor einem Hafenkran, schaut nachdenklich und gedankenverloren aus. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Vladimir Putin, Präsident Russland Reuters

      Russischer Präsident Vladimir Putin

      « Die Anschläge in Belgien verurteile ich als barbarisches Verbrechen. Der Terrorismus kennt keine Grenzen und muss daher in aktiver internationaler Zusammenarbeit bekämpft werden.»

    • Der EU-Ratspräsident schaut nachdenklich in die Kamera, hinter ihm ist eine EU-Flagge zu sehen Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Donald Tusk, EU-Ratspräsident Reuters

      EU-Ratspräsident Donald Tusk

      «Ich bin erschüttert über die Bombenanschläge am Flughafen Zaventem und im europäischen Distrikt von Brüssel, die unschuldige Menschen das Leben gekostet und viele weitere verletzt haben. (...) Die EU (...) übernimmt Verantwortung, um Brüssel, Belgien und Europa als Ganzes gegen die terroristische Bedrohung zu helfen, der wir alle gegenüberstehen.»

    • Der italienische Ministerpräsident schaut nachdenklich, vor ihm sind einige Mikrofone zu sehen. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Sergio Mattarella, Ministerpräsident Italien Reuters

      Italiens Ministerpräsident Sergio Mattarella

      «Auf dem Spiel steht nicht nur die Freiheit, sondern die Zukunft des menschlichen Zusammenlebens.»

Der britische Premierminister David Cameron meldete sich über den Kurznachrichtendienst Twitter zu Wort. Er sei schockiert und besorgt wegen der Ereignisse in Brüssel. Man werde alles tun, um zu helfen.

    • Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel

      «Das Entsetzen ist ebenso grenzenlos wie die Entschlossenheit, den Terrorismus zu besiegen. ... Unsere Kraft liegt in unserer Einigkeit. Und so werden sich unsere freien Gesellschaften als stärker erweisen als der Terrorismus.»

      3:38 min vom 22.3.2016

    • Deutschlands Innenminister Thomas de Maizière

      «Wir sind tief betroffen. Der Anschlag hat nicht nur Brüssel sondern allen Bürgern Europas sowie deren Freiheit und Mobilität gegolten. Deswegen sind wir genauso getroffen von diesem Anschlag.»

      0:56 min vom 22.3.2016

    • Ein nachdenklicher Ministerpräsident Mark Rutte in Grossaufnahme Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Mark Rutte, Ministerpräsident Niederlande Reuters

      Niederländischer Ministerpräsident Mark Rutte

      «Dies ist vorsätzlicher Mord. Brüssel ist bis ins Mark getroffen, Belgien ist bis ins Mark getroffen, Europa ist bis ins Mark getroffen.»

    • Der spanische Ministerpräsident im Anzug, den Finger erhoben und am sprechen Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Mariano Rajoy, Ministerpräsident Spanien Reuters

      Spanischer Ministerpräsident Mariano Rajoy

      «Die Einheit der Demokraten in der EU wird immer der Barbarei und dem Unrecht überlegen sein. Der Terrorismus wird es nicht schaffen, uns zu besiegen.»