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International Wirbel um Trump-Forderung nach Strafe für Abtreibung

Der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat der Republikaner sorgt einmal mehr mit einer provokativen Forderung für Aufsehen. Sollte es gelingen, würden Abtreibungen für illegal erklärt, müsse es für Frauen auch eine Bestrafung geben, sagte er in einem Interview. Um wenig später zurückzurudern.

Nur bei wenigen Themen ist die Stimmung in den USA so aufgeladen wie bei Abtreibungen. Donald Trump denkt nun laut über Bestrafungen für Frauen nach. Um nach einem Sturm der Entrüstung zu relativieren.

Legende: Video «Eine Form von Bestrafung» für Frauen nach Abtreibung abspielen. Laufzeit 00:29 Minuten.
Aus News-Clip vom 31.03.2016.

Würden Abtreibungen für illegal erklärt, müsse es für die Frauen «eine Art von Bestrafung geben», sagte der Republikaner in einem Fernsehinterview. Den Kindsvater halte er eher nicht für schuldig.

Darauf hagelte es scharfe Kritik, selbst von den Abtreibungsgegnern der Organisation «March for Live». Sich für den Schutz des Lebens auszusprechen, heisse, das Beste für eine Mutter und ihr Kind zu wollen, sagte deren Präsidentin Jeanne Mancini.

Wenig später änderte Donald Trump seine Meinung. Würden Abtreibungen illegal, sei lediglich der ausführende Arzt zu bestrafen, liess er mitteilen. Die Frau sei in diesem Fall ein Opfer.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Klaus Kreuter (Klaus Kreuter)
    Diese Kommentare greifen viel zu kurz. In den USA besteht eine tiefe Verärgerung über den Sumpf in Washington. Und jeder sieht alles nur schwarz - weiss. Keine Perspektiven und keine Vorschläge für eine Verbesserung der Situation. CRUZ ist ein rückwärtsgewandter Karrierist, es bleibt nur die Hoffnung dass JOHN KASICH der lachende Dritte der ganzen Farce wird.
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  • Kommentar von Werner Boesiger (P.Werner Boesiger)
    Wer weiss, wenn die Familie Trump und Clinton wircklich so gut befreundet sind, macht er dies, um Clinton den Steigbuegel zu halten. Er macht sich selbst so unmoeglich, dass nur noch eine vernuenftige Variante ueberigbleibt, die sonst wenig Chancen haette.
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    1. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Jetzt spricht es mal endlich jemand aus, Herr Boesinger. Ich habe es mir nie gewagt. Aber auch für mich spricht alles für diese Variante. Die beiden sind sehr befreundet.
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  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Er will täglich in die Presse. Und dafür provoziert er ohne Ende. Er wirbelt Amerika so richtig durcheinander. Er ist nicht so blöd wie er uns vorspielt. Es ist eine ganz raffinierte Taktik. Er provoziert bis an die Grenze , überschreitet sie sogar und relativiert dann wieder. Er gewährt uns keinen Einblick, wie er wirklich denkt. Vielleicht macht er plötzlich, wenn er mit dieser Show erreicht hat was er will, eine Kehrtwende. Aber es gibt ja noch Clinton als Ersatz.
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    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Zurückzurudern ist nicht eine raffinierte Technik. Da muss man nicht besonders intelligent sein um dies festzustellen.
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    2. Antwort von J. von Arx (varxj)
      Ganz so blöd nicht, Sie sollten aber aufpassen, ihm nicht mehr Absicht und Berechnung zu unterstellen, als tatsächlich vorhanden ist. Das machen auch viele, die ihn unterstützen. Es ist vielmehr ein Ergebnis seines Charakters, denn vielmehr als sich selbst spielen muss er nicht. "Ich habe die besten Worte" oder "Gott gab mir ein spezielles Hirn" bringt niemand mit einem IQ über 100 über die Lippen. Nicht mal einer, der sich soz. beruflich zum Idioten macht.
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    3. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Doch Herr Planta, das finde ich doch. Grenzen auszuloten bis es nicht mehr geht, und dann im richtigen Moment einen kleinen Rückzieher machen. Der geht äusserst raffiniert vor, natürlich ist das auch eine Chataktereigenschaft, aber mit dem IQ hat das nichts zu tun. Das ist meine pers. Ansicht . Aber auch Irren ist menschlich.
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    4. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Da bin ich nicht ihrer Meinung. Auch in den USA ist der Anteil derjenigen, die sich nicht ein A für ein O vormachen lassen immer noch höher. Allerdings sind die Evangelikalen ausserordentlich aktiv und die Leistungskataloge der Mitbewerber dürftig. Dort liegt der Schlüssel für den bisherigen Erfolg Trumps.
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    5. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Herr von Arx, ich unterstütze ihn ganz bestimmt nicht für die Präsidentschaftskanditatur. Aber was ich schon lange vermute, und mich erst heute Herrn Boesiger angeschlossen habe. Ist das ganze Schauspiel eine Unterstützung für Clinton.? Wenn ja, werden wir es erst am Schluss erfahren. Aber auch das, eine Vermutung, die ich aber ziemlich ernst nehme.
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