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International Wo ist Ed?

Der Ex-CIA-Mitarbeiter sorgt seit Tagen für tüchtigen Wirbel. Dies nicht nur auf diplomatischem Parkett, sondern auch in der Medienwelt. Befindet sich der Whistleblower noch auf dem Flughafen Scheremetjewo, ist er bereits in Kuba oder gar in Moskau untergetaucht?

Journalist zeigt Fluggästen auf eine iPad ein Bild von Edward Snowden.
Legende: Wo steckt Edward Snowden? Reuters

Wo versteckt sich Edward Snowden? Mit dieser Frage scheint sich derzeit fast die ganze Welt zu beschäftigen. Am Flughafen Moskau-Scheremetjewo richteten sich um 12.05 Uhr wieder alle Blicke auf den auf den Mittagsflug der staatlichen Gesellschaft Aeroflot nach Havanna.

Aber auch heute Fehlanzeige: Snowden war nicht an Bord, zitierte die Staatsagentur RIA Nowosti einen Flughafenmitarbeiter. Und so gehen die Spekulationen über den Verbleib des 30-Jährigen weiter.

Stellungnahme aus Moskau

In der Zwischenzeit hat sich auch der Kreml zum Fall geäussert. Russlands Aussenminister Sergej Lawrow dementierte eine Beteiligung an der Flucht aus Hongkong. Snowden habe die russische Staatsgrenze offiziell nie überschritten, sagte der Minister gemäss der der Agentur Interfax.

Video
Snowden provoziert diplomatischen Machtkampf
Aus Tagesschau vom 24.06.2013.
abspielen

Dem Vernehmen nach soll sich der Ex-CIA-Mitarbeiter im Transitbereich des Flughafens Moskau-Scheremetjewo aufgehalten haben, zu dem kein russisches Einreisevisum nötig ist.

In Russland ist der Fall Snowden längst zum Medienhype geworden, sagt SRF-Korrespondet Christof Franzen. Der Nachrichtensender Rossija 24 berichtete am Sonntag gar live vom Flughafen Scheremetjewo. 

Verschwunden in einer Limousine?

Die Reporter machten Jagd auf Passagiere des Flugs SU213 aus Hongkong. Im Terminal erkundigten sie sich bei den Fluggästen nach dem Passagier Edward Snowden. Es wurde gar kolportiert, Reisende hätten eine schwarze Limousine aufs Rollfeld fahren sehen.

Eine TV-Journalist von Rossija 24 will gar Snowden in einem schwarzen Kleinbus mit Diplomatenkennzeichen gesehen haben. Den Spekulationen ist seit  vergangenem Sonntag kaum Grenzen gesetzt. Fakt ist hingegen: Von Edward Snowden fehlt nach wie vor jede Spur.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Finn Arendt , Berlin
    Vielleicht befindet er sich ja in der Schweiz, dieses Land ist ein Hort von Verbrechern da fällt er sowieso nicht auf und würde sogar noch gedeckt werden.
    1. Antwort von benito boari , st. gallen
      @arendt. Haha, Sie gefallen mir!
    2. Antwort von Eddy Dreier , Burgdorf
      Sorry, decken würden wir ihn nicht und zu allem was wir tun können wir sagen: "Wir wurden von den Amis gezwungen!"
    3. Antwort von Finn Arendt , Berlin
      Ach Herr Boari das schmeichelt mir aber, schön das Sie es auch erkannt haben ;-).
    4. Antwort von benito boari , st. gallen
      Glauben sie mir, Herr Arendt: Neider zu haben schmeichelt. Aber es gibt nichts Geileres als intelligente Neider zu haben. So gesehen: weiter Richtung Süden bellen.
  • Kommentar von E.Wagner , Zug
    Tarnkappe lässt grüssen, man schlägt immer mit den gelernten Mittel zurück. Der wusste genau wie man sich vor der eigene Leute verstecken muss. So Klever wird er wohl gewesen sein dies anzuwenden.
    1. Antwort von Ramona Müller , Felben-Wellhausen
      Meine Worte. Wer solche Agenten ausbildet, muss stets damit rechnen sie auf der Seite des Feindes wiederzusehen.
  • Kommentar von F. Schnider , Schüpfheim
    Es wäre ja wohl die Ironie der Geschichte, wenn die USA nicht schon längstens genau wüssten wo er sich gerade aufhält... Aber die USA können sich einen "öffentlichkeitswirksamen" Zugriff bei der Medienpräsenz wohl eher nicht erlauben