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International Wurde Putins ehemaliger Berater umgebracht?

Vor wenigen Monaten starb Michail Lessin, früherer Berater des russischen Präsidenten, in einem Hotel in den USA – laut Moskau an einem Herzinfarkt. Nun soll ein Gutachten allerdings beweisen, dass Lessin gewaltsam ums Leben gekommen war.

Der frühere Informationsminister und Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Michail Lessin, ist nach US-Medienberichten gewaltsam gestorben. Das soll ein neues Gutachten aus den USA zeigen. Moskau hatte stets von einem Herzanfall als Todesursache gesprochen.

Die «Washington Post» und andere Medien zitierten aus dem Gutachten des obersten Gerichtsmediziners: Die Todesursache sei demnach Gewalteinwirkung gegen Lessins Kopf. Ausserdem führe der Bericht Verletzungen an Nacken, Oberkörper, Armen und Beinen an.

Lessins Leiche war am 5. November 2015 in einem Washingtoner Hotel entdeckt worden. Er wurde 59 Jahre alt. Lessin war von 1999 bis 2004 Informationsminister und später Putins Berater. Kritikern zufolge spielte er eine wesentliche Rolle bei der Knebelung unabhängiger Medien in Russland.

Die Washingtoner Polizei erklärte, der Fall werde weiterhin untersucht.

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Cornelius Jaschko (Politically Correct Player)
    Deutsche Propaganda halt :-) Ein Krieg gegen RU muss her, ein drittes und letztes mal wollen sie es doch noch versuchen die #Kameraden :-) Es ist wichtig Putins Persona so oft wie möglich im negativen Kontext und Meldungen zu erwähnen um ein natürliches Effekt bei den Menschen auszulösen , eine Akzeptanz halt dass Putin ein Bösewicht ist :-) RU Unermessliche Schätze sind in Frage und an die müssen die Kapitalisten ran ob dabei ganz Europa zu Grunde geht ist ja egal , alles Kollateral Schaden :-)
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  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    Wird Putin nun, nach Saddam Hussein, Gaddafi und Assad, als nächster Bösewicht aufgebaut? Ich hoffe doch sehr, dass die USA/ Nato Europa nicht in einen Krieg gegen Russland schicken werden. Die "Vorverdächtigungen" à la Strauss-Kahn oder Blatter seitens der "Guten" sind unhaltber. Von Seiten Putins kamen schon viele versöhnliche Töne, s. dazu die vielbeachtete Rede Putins vom 25.09.2001 vor dem Deutschen Bundestag. Zuerst einmal sollte Europa den Dialog erwidern und die Sanktionen sistieren.
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    1. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Komisch, es wurde mit keinem einzigen Wort ein Vorwurf gegen Putin erhoben. Im Gegenteil, der Bericht spricht gegen die Sicherheit von Personen in den USA. Dies hat mit den Sanktionen nichts zu tun, die sehr berechtigt sind und erst sistiert werden sollten wenn sich Russland aus Ukraine und Krim zurückzieht.
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    2. Antwort von m. mitulla (m.mitulla)
      Sorry - aber das sehe ich doch etwas anders. Im Titel steht die Frage, ob Putins ehem. Berater umgebracht worden sei - auf dem Bild dazu - wer wohl??? Da verbirgt sich sehr wohl ein versteckter Vorwurf - das ist eine Art von Propaganda und gleichzeitig das Schlechtmachen einer Person. NB wird sich Putin niemals von der Krim zurückziehen, solange die USA/ Nato in der Ukraine aktiv sind. Schliesslich dulden die USA auch keine russischen Atombomben vor ihrer Haustüre...
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Es könnte ja auch ein aus der USA stammender und lebender Mörder gewesen sein, wenn es nun nicht wie ursprünglich berichtet, ein Herzversagen war. Solange alles im Dunkeln liegt , ist jede Version möglich. Zumindest haben die Angehörigen auch nicht alles blind übernommen und eine eigene Meinung dazu. Die würde mich mehr interessieren wie diese Vorverurteilungen einiger Kreise. Wer heute in so kurzer Zeit, zu so grossem Vermögen kommt, muss nicht immer ein Genie gewesen sein.
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