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International «Yankees, go home!» – Maduro wirft US-Diplomaten raus

Wegen Sabotagevorwürfen weist der venezolanische Präsident Nicolás Maduro drei US-Diplomaten aus. Sie hätten die Wirtschaft und die Stromversorgung des Landes beeinträchtigen wollen, sagte Maduro. Die USA ziehen nach.

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro.
Legende: Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat die Ausweisung von drei US-Diplomaten angeordnet. Reuters

Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro will drei US-Diplomaten mit sofortiger Wirkung des Landes verweisen. Entsprechende Instruktionen habe er Aussenminister Elías Jaua erteilt, sagte er in einer Rede. Die Diplomaten hätten 48 Stunden Zeit, um Venezuela zu verlassen. «Yankees, go home!», fügte der Präsident hinzu.

Maduro warf den Angehörigen der US-Botschaft vor, in «Sabotoge-Akte» verwickelt zu sein. Diese hätten gemeinsam mit der venezolanischen Opposition Pläne geschmiedet, die Wirtschaft und die Stromversorgung des Landes zu sabotieren.

Maduro beschuldigt – USA dementiert

Bereits während der Amtszeit von Maduros verstorbenem Vorgänger Hugo Chávez waren die Beziehungen zwischen den USA und Venezuela äusserst schwierig. Seit 2010 gibt es in den Ländern keinen Botschafter des jeweiligen anderen Staates mehr.

Im März dieses Jahres wurden zwei US-Militärattachés in Venezuela unter dem Vorwurf ausgewiesen, einen Sturz der Chávez-Regierung geplant zu haben. Mitte September beschuldigte Maduro die USA, ihm Überflugrechte für eine geplante Chinareise zu verweigern. Washington wies die Darstellung zurück.

5 Kommentare

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  • Kommentar von kari huber, surin
    Ist das Profil von Maduro? Das Gleiche und just das Gleiche tun wie der Ziehvater? Was für ein überzeugendes Profil! Das haben die Amis bestimmt eine Riesenangst.
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  • Kommentar von Eddy Dreier, Burgdorf
    Sollten wir auch tun, inkl. Mc Donalds, der unsere Kinder fett werden lässt.
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Jetzt hat Hugo Chávez selig doch endlich einen "würdigen" Nachfolger gefunden. Darum geht es Maduro und nur darum - endlich aus Hugos Schatten zu treten. Wetten, dass demnächst auch der bolivianische Präsident Evo Morales, ein weiterer Spezi von Hugo, bald wieder etwas inszeniert, um weiter weltweit im Gespräch zu bleiben? Ein sozialistisches Kabarett-Programm vom Feinsten.
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    1. Antwort von Bruno Vogt, Zürich
      Neu ist diese Politik nun auch wieder nicht. Chávez hat zu Lebzeiten unzählige Male amerikanische Diplomaten nachhause geschickt. Kurze Zeit später durften sie dann wieder zurückkehren. Zur Zeit gibt in Venezuela eher eine Aufnahme eines Telefongesprächs mit Chavez stimme zu reden, in dem dieser behauptet das er im innersten Zirkel betrogen wird. Einige Leute denken nun, das der Ex-Präsident sogar noch lebt und irgendwo fest gehalten wird. Viel eher ist es jedoch eine 2 Jahre alte Aufnahme.
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