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Leere Strassen in Kaesong, Nordkorea.
Legende: Seit April herrscht gespenstige Leere im Industriekomplex von Kaesong. Reuters
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International Zanken um Kaesong

Nachdem Säbelrasseln klingt es wieder versöhnlicher. Nordkorea will mit dem Nachbarn über die Wiedereröffnung des Industrieparks von Kaesong verhandeln. Nun zeigt aber Südkorea die kalte Schulter.

Seit April stehen in Kaesong alle Maschinen still. Über 50'000 Arbeiter wurden abgezogen. Mehr als 120 Unternehmen aus Südkorea mussten ihre Produktion einstellen.

Nach Wochen der Eiszeit signalisiert Nordkorea nun Gesprächsbereitschaft. Das für die Beziehungen zu Südkorea zuständige Komitee für eine friedliche Wiedervereinigung Koreas lud  die betroffenen südkoreanischen Fabrikbesitzer in die grenznahe Sonderwirtschaftszone auf nordkoreanischem Gebiet ein. 

Südkoreas Vereinigungsministerium wies das Angebot zurück und rief  Pjöngjang auf, zunächst auf den südkoreanischen Vorschlag zu Gesprächen zwischen Regierungsvertretern über die Zukunft des Kaesong-Komplexes einzugehen. Dies hatte Nordkorea bisher abgelehnt.

Die Sonderwirtschaftszone Kaesong war das Vorzeige-Projekt der «Sonnenschein»-Politik der innerkoreanischen Annäherung zwischen 1998 und 2008. Seit der Öffnung Kaesongs 2004 wurden dort Umsätze von rund zwei Milliarden Dollar erwirtschaftet.  

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2 Kommentare

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  • Kommentar von K.D.Waldeck , Bellinzona
    Ich finde das Verhalten von Südkorea sehr gut. Erst muss Nordkorea beweisen das es wirklich für eine dauerhafte Wiedereröffnung des Industriegebietes garantieren kann (z.B. durch Anlage eines Sicherheitsfonds bei einer internationalen Bank, durch den die Schäden der südloreanischen Unternehmen gedeckt werden können). Ansonsten geht das kindische "Erpresserspielchen" von Nordkorea bis in die Ewigkeit so weiter.
  • Kommentar von Walter Kathriner , Sarnen
    wie man offensichtlich feststellen muss, sind vor allem westliche NGOs, Medien und andere Kriegsgurgeln dort die Hetzer und Kriegstreiber.