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Nordkoreanische Agentinnen? Zwei Frauen wegen Mordes an Kim Jong Nam vor Gericht

  • In Malaysia sollen sich zwei Frauen wegen Mordes vor Gericht verantworten.
  • Die Anklagebehörde wirft ihnen den Mord an Kim Jong Nam vor.
  • Sollten die Frauen, eine Indonesierin und eine Vietnamesin, schuldig gesprochen werden, droht ihnen die Todesstrafe.
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Halbbruder von Nordkoreas Führer tot
00:57 min, aus SRF 4 News aktuell vom 14.02.2017.
abspielen. Laufzeit 00:57 Minuten.

Nach dem Tod des Halbbruders von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un werden zwei Frauen dem Richter wegen Mordes vorgeführt. Wie die malaysische Generalstaatsanwaltschaft ankündigte, wird ihnen die Anklagebehörde vorwerfen, Kim Jong Nam Mitte Februar am Flughafen von Kuala Lumpur mit einem Nervengift umgebracht zu haben.

Auf Videoaufnahmen des Flughafens war zu sehen gewesen, wie Kim von zwei Frauen angegriffen wird, die ihm ein Tuch ins Gesicht drückten. Nach dem Angriff wandte sich Kim an das Flughafenpersonal. Nach Polizeiangaben starb er unter Krämpfen noch bevor er das Spital erreichte. Die beiden Frauen hatten ausgesagt, sie seien davon ausgegangen, an einer Reality-TV-Show teilzunehmen.

Die Polizei hatte nach dem Attentat drei Verdächtige festgenommen: eine Indonesierin, eine Vietnamesin und einen Nordkoreaner. Gegen mehrere weitere Nordkoreaner wird ermittelt.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris  (zombie1969)
    Es wäre interessant zu erfahren, welche innenpolitischen Ereignisse dieses Attentat vorangetrieben haben. Kim Jong-nam war politisch nicht ambitioniert und seine Äusserungen keine Gefahr für die Machthaber. Der nordkoreanische Geheimdienst hat ausserdem genug Erfahrung Personen unauffällig zu beseitigen. Der Plan Amateur-Schauspieler dazu einzusetzen, erweiterte nur den Kreis der Mitwisser und die Verwendung eines geächteten Nervengifts führt zwangsläufig auf die Spur einer militärische Quelle.
    1. Antwort von Kerzenmacher Boris  (zombie1969)
      2) Offensichtlich sollte der Anschlag Aufsehen erregen, um anderen eine Warnung zu sein. Damit ist nicht die breite Öffentlichkeit in Nordkorea gemeint, sondern die Mitglieder der Oberschicht, die Zugang zu internationalen Medien besitzen. Kim Jong-un muss konkret unter Druck stehen. Doch im Fernsehen Nordkoreas wird man dazu nur Berichte finden, die einen gut gelaunten "Obersten Führer" beim Besuch von Fabriken und Armeeeinheiten präsentieren.
  • Kommentar von Beppie Hermann  (Eine rechte Grüne)
    Und da Motiv, Auftragsmord?