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Fuchs und Patierno im Streitgespräch
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 24.04.2020.
abspielen. Laufzeit 10:35 Minuten.
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Kampfwahlen in Schwyz Das Buhlen um den letzten Sitz in der Regierung

Sandro Patierno soll für die CVP den Sitz verteidigen - die SP will mit Michael Fuchs zurück in den Regierungsrat.

Im zweiten Wahlgang für die Schwyzer Kantonsregierung gilt es noch einen Sitz zu besetzen. Drei Kandidaten bewerben sich dafür. Zum einen der CVP-Kandidat Sandro Patierno, dem im ersten Wahlgang lediglich 50 Stimmen für den Sprung in die Regierung fehlten. Der Unternehmer und Kantonsrat von Schwyz soll den Sitz von Othmar Reichmuth verteidigen. Reichmuth wurde letzten Herbst in den Ständerat gewählt.

Zum anderen der Sozialdemokrat Michael Fuchs. Mit ihm will die SP die Vakanz nutzen, um nach acht Jahren Abwesenheit wieder in die Exekutive zurückzukehren. Fuchs, Umweltingenieur und ehemaliger Bezirksammann von Küssnacht, erhielt im ersten Wahlgang 2000 Stimmen weniger als CVP-Kandidat Sandro Patierno.

Ausserdem hat ein dritter Kandidat seine Kandidatur angemeldet. Der Landwirt Peter Abegg aus Rothenthurm steigt als wilder Kandidat ins Rennen. Seine Kandidatur begründet unter anderem so: «Die Bauern sollen in der Regierung wieder eine Vertretung haben.»

Wer macht das Rennen? SRF-Redaktorin Marlies Zehnder schätzt ein

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Sandro Patierno, CVP, sitzt seit drei Jahren im Kantonsrat und ist Ortsparteipräsident von Schwyz. Auch als Exekutiv-Politiker hat er schon Erfahrungen gesammelt, Patierno war Bezirksammann des Bezirks Schwyz. Der 51-Jährige ist über die Parteigrenzen hinaus akzeptiert und gilt als aktiver Politiker mit viel Elan. Seine Wahlchancen im bürgerlich geprägten Kanton sind gut. Die CVP kann als zweitstärkste Kraft im Kanton Schwyz einen Wähleranteil von 24 Prozent vorweisen.

Michael Fuchs, SP, ist 46-jährig, kommt aus Küssnacht und kandidierte im Herbst bereits als Ständerat. Er war während zwölf Jahren im Bezirksrat Küssnacht, davon vier Jahre Bezirksammann. Fuchs gilt als intelligenter und genauer Schaffer, der über alle Parteien hinweg Anerkennung erhält. Die SP kann einen Wähleranteil von 17 Prozent ausweisen. Den Regierungssitz zurück zu holen, dürfte trotzdem schwierig sein im bürgerlich-konservativen Kanton.

Peter Abegg ist 59 Jahre alt, von Beruf Landwirt und kommt aus Rothenthurm. Er kandidiert ohne Partei im Rücken und als sogenannt «wilder Kandidat». Seine Kandidatur darf als Aussenseiter-Kandidatur angesehen werden - er dürfte bei der Stichwahl um den letzten Regierungssitz keine Wahlchancen haben.

Der zweite Wahlgang im Kanton Schwyz findet am 17. Mai statt. Am selben Tag werden auch auf kommunaler Ebene Gemeinde- und Bezirksrats-Sitze neu vergeben. Wegen der Corona-Krise ist allerdings nur eine briefliche Stimmabgabe möglich.

Regionaljournal Zentralschweiz, 24.4.2020, 17:30 Uhr;

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