Das Wichtigste in Kürze:
- Die dritte Variante soll quer unter der Stadt hindurchführen.Sie zeichnet sich dadurch aus, dass mit weniger politischem Widerstand gerechnet werden muss.
- Umstritten sind bei den Tunnellösungen insbesondere die Anschlüsse in der Stadt, die zum Tunnel hinab führen. Sie führen wegen der grossen baulichen Eingriffe zu Opposition.
- Mit der neuen Tunnelvariante «Stadttunnel Direkt» kann dieselbe Verkehrsentlastung erreicht werden wie mit den Varianten «Mitte» und «Ost».
-
Bild 1 von 3. Stadttunnel Direkt: Portal in Rapperswil (allenfalls mit Anschluss Tüchelweier) sowie Portal im Hüllistein. Es gibt hier keine weiteren Anschlussbauwerke. Bildquelle: ZVG.
-
Bild 2 von 3. Stadttunnel Mitte: Portal in Rapperswil (allenfalls mit Anschluss Tüchelweier), Anschluss in Kempraten und Portal/Anschluss im Hüllistein; geprüft wird ebenso, ob ein Meienbergtunnel zur Verlegung der S7 notwendig ist oder ob ein Tunnel unter dem S7-Trassee ohne Verlegung möglich ist. Bildquelle: ZVG.
-
Bild 3 von 3. Stadttunnel Ost (Vorschlag aus dem Prozess Mobilitätszukunft): Portal in Rapperswil, Anschluss in Jona und Portal/Anschluss im Hüllistein. Bildquelle: ZVG.
Bereits 2011 hatten die Bürger über einen Tunnel zu befinden, lehnten diesen aber an der Urne ab. Die drei neuen Varianten werden nun weiter geprüft, dann folgt der politische Prozess. Bislang waren das Begleitgremium Mobilitätszukunft Rapperswil-Jona und der Kanton in den Prozess involviert.
Gemäss Kantonsingenieur Marcel John könnte der früheste Baustart in zehn Jahren sein. Die Kosten dürften sich zwischen einer halben und ganzen Milliarde Franken bewegen.