Statt 900 Tiere aus dem Kanton St. Gallen wie in den letzten Jahren werden 2014 nur noch etwa 100 Rinder auf Vorarlberger Alpen gesömmert, so eine Mitteilung der Staatskanzlei. Gründe dafür sind die seuchenrechtlichen Auflagen nach der Rückkehr der Rinder, aber auch neue Förderbeiträge des Bundes für die Sömmerung des Viehs auf Schweizer Alpen. Diese Förderbeiträge wurden unabhängig vom Auftreten der Rindertuberkulose eingeführt.
Als weitere Massnahme gegen die Tierkrankheit lassen die Kantone St. Gallen und Graubünden sowie das Fürstentum Liechtenstein die Hirsche entlang der Grenze zu Vorarlberg stärker überwachen. Die Amtstierärzte untersuchen geschossene Tiere, aber auch Fallwild, um eine allfällige Einschleppung der Krankheit frühzeitig zu erkennen. Grund für die Massnahmen waren Rindertuberkulose-Fälle im September 2013.