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Bild 1 von 4. Freilegungsarbeiten im Mithraeum an der Züricherstrasse 11 in Kempraten (Rapperswil-Jona), fotografiert am 2. November 2015. Bildquelle: Keystone.
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Bild 2 von 4. Martin Schindler ist seit 1999 St. Galler Kantonsarchäologe. Bildquelle: SRF / Peter Schürmann.
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Bild 3 von 4. Grabung im St. Galler Stiftsbezirk: Im Zuge der Umgestaltung der südlichen Altstadt wurden bei Erdarbeiten verschiedene Funde aus der historischen Vergangenheit der Stadt gemacht (17. März 2009). Bildquelle: Keystone.
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Bild 4 von 4. Menschliche Knochen, gefunden auf dem Klosterhof im Stiftsbezirk der Stadt St.Gallen (17. März 2009). Bildquelle: Keystone.
Durch den Bauboom in den 50 er und 60er Jahre wurden viele Fundstellen zerstört. Deswegen wollte der Kanton einen Profi anstellen, damit man die Fundstellen vor der Zerstörung dokumentieren kann.
Heute wird die Arbeit des Kantonsarchäologen nicht grundsätzlich bestritten, aber ein Ausbau wurde beim letzten Sparpaket nicht bewilligt.
Ein kompletter Verzicht auf die Archäologie ist nicht nötig, aber ein Ausbau liegt nicht drin.
Damit kann Martin Schindler leben. Sein Amt wird einerseits durch das reguläre Budget und andererseits durch den Lotteriefonds alimentiert. Und er plädiert dafür, dass man das beibehalten solle, denn die Archäologie hat aus seiner Sicht eine wichtige, gesellschaftspolitische Aufgabe, die nicht in die Hände von Privaten gehöre.
Die Sonderausstellung findet im Historischen und Völkerkundemuseum St. Gallen statt. Sie öffnet am 1. Oktober und dauert bis 2. April.