Das Feuer in Jona war am frühen Morgen von einem Zeitungsverträger entdeckt worden, wie die St. Galler Kantonspolizei mitteilte. Der Brand konnte anschliessend durch die Feuerwehr gelöscht werden.
Betroffen war eine Fläche von 10 mal 25 Meter. Abklärungen ergaben, dass Unbekannte ein Feuer entfacht, geraucht und getrunken hatten. Anschliessend wurde die Feuerstelle gemäss der Polizeimitteilung nicht sachgemäss gelöscht.
Bei der aktuellen Trockenheit reicht für einen Waldbrand schon eine ungelöschte Zigarette.
In Seewies in Wildhaus war der Waldbrand auf einer Fläche von 10 mal 30 Metern kurz nach Mitternacht durch einen Passanten entdeckt worden. Auch in diesem Fall konnte der Brand durch die Feuerwehr gelöscht werden.
Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Waldbesitzer am Nachmittag unter anderem Äste und Laub verbrannt hatte. Aufkommender Wind habe Glutresten in den Wald hinein getragen und dort Feuer entfacht.
Feuerverbot noch kein Thema
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit könnten Waldbrände sehr schnell ausbrechen, so Bruno Metzger von der St. Galler Kantonspolizei. Ein Feuerverbot werde aber noch nicht geprüft.
Anders in den Kantonen Glarus und Graubünden. Die Regierungen haben Warnungen herausgegeben. In den Bündner Südtälern gilt zudem ein Feuerverbot.