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10 Jahre Spotify «Spotify hat die Art und Weise, wie wir Musik hören, verändert»

Musik kaufen war gestern. Heute wird sie gemietet. Mit nur einem Klick kann man sich fast jeden Song anhören – immer und überall.

Spotify trifft den Nerv der Zeit. Mehr als 170 Millionen User hören Musik mit dem Onlinedienst. Spotify hat die Art und Weise wie Menschen Musik hören in den letzten zehn Jahren komplett verändert, sagt SRF-Musikexperte Dominique Iten.

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Iten: «Die Leute nehmen sich nicht mehr so viel Zeit.»
Aus 10 vor 10 vom 04.10.2018.
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Streaming ist auf dem Vormarsch – auch in der Schweiz

Physische Tonträger wie CDs machen in der Schweizer Musikbranche mit 40 Prozent noch immer den grössten Teil am Gesamtumsatz aus. Das Musikstreaming ist bereits gleichauf, mit 39 Prozent. Die Musik-Downloads dagegen machen nur noch 21 Prozent aus.

Legende:
Schweizer Musikmarkt 2017 ifpi

In den ersten 30 Sekunden der Refrain

Doch die Zuhörer geben neuen Songs nur wenig Zeit, sie zu überzeugen. Eine kleine Strassenumfrage zeigt, maximal 10 bis 20 Sekunden und der Song muss gefallen.

Es sind wertvolle Sekunden. Spotify macht daraus ein Geschäft: Geld gibt es für den Künstler nur dann, wenn der Konsument lange genug dran bleibt.

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Iten: «Spotify zählt einen Song erst ab 30 Sekunden als gehört.»
Aus 10 vor 10 vom 04.10.2018.
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Wer nicht will, dass sein Song übersprungen wird, muss sich den Regeln von Spotify anpassen. So beginnen heute viele erfolgreiche Popsongs bereits in den ersten 30 Sekunden mit dem Refrain.

Die Kreativität kommt zu kurz

Den Druck der Spotify-Musikindustrie bekommen auch Schweizer Musikproduzenten zu spüren. Laut dem Produzenten Philipp Schweidler kommt dabei die Kreativität der Musikschaffenden etwas zu kurz.

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Schweidler: «Man kann in 30 Sekunden keine Geschichte erzählen.»
Aus 10 vor 10 vom 04.10.2018.
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9 Kommentare

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  • Kommentar von Ilse König  (königin)
    Mit „Musik hören“ hat diese Plattform nicht viel zu tun. „Wie wir uns mit Musik unterhalten lassen“ , kommt eher hin. Wer Musik hören will, braucht eine viel bessere Auflösung als dieser Anbieter (wie z.B. TIDAL) und gute (leider sehr teure) Lautsprecher oder Kopfhörer UND Zeit! 30“ reichen nicht.
  • Kommentar von Robi Mühlebach  (Verito)
    Der Artikel tönt es an, die Musiker selber haben keine Freude an Spotify, einerseits wegen der Einschränkung der Kreativität und andererseits wegen den Microvergütungen (davon können sie nicht leben). Auch für die Kunden ist es kein Segen (inhaltliche Auswahl gleich Bevormundung) und die Prägung, dass Musik eigentlich nichts wert ist (gratis streamen dank Werbung). Modern ja, kulturell bedenklich.
  • Kommentar von Henriette Rub  (ehb)
    Wer ist eigentlich WIR? Das sind dumme Verallgemeinerungen trotz der "Strassenumfrage".