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Ein grosser Diamant in einer Schublehre.
Legende: Dieser Diamant gilt als der drittgrösste jemals gefundene Edelstein. Ein Diamant entsteht meist durch Druck im Erdmantel, der Schicht zwischen Erdkruste und Erdkern. Reuters
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1098 Karat Riesendiamant in Botswana entdeckt

  • In Botswana ist ein Hühnerei-grosser Diamant gefunden worden.
  • Es ist der grösste Diamant, der in der Jwaneng-Mine gefunden wurde.
  • Der Wert des Steines konnte noch nicht ermittelt werden.

Unter den weissen Diamanten gilt er als drittgrösster jemals gefundener Edelstein: 7.3 Zentimeter lang, 5.2 Zentimeter breit, 2.7 Zentimeter dick. Beim Vermessen kam er auf ein Gewicht von 1098 Karat. Zum Vergleich: In Hongkong erzielte kürzlich ein seltener 102-Karäter rund 13 Millionen Euro.

«Der historische Fund ereignete sich am 1. Juni in der Jwaneng-Mine», erklärte eine Sprecherin der Mine in Gaborone, der Hauptstadt Botswana.

Grösster je gefundene Diamant stammt aus Südafrika

Nur drei andere Edelsteine können sich mit dem Rekordfund messen: zwei ebenfalls in Botswana gefundene Diamanten mit über 1000 Karat sowie der 3106 Karat schwere Stein, der 1905 in Südafrika entdeckt wurde. Dieser gilt bisher als der grösste jemals gefundene Diamant. Neun grosse Stücke davon sind Teil der britischen Kronjuwelen.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Patrick Janssens  (patrickjanssens)
    Wert hängt ab von den 3 C: Carat, Clarity, Cut. Irgendein Super Reicher oder Königshaus als kaufinteressent wird sich schon finden.
    Für den Erlös könnte man Corona Vakzin anschaffen, für die arme Bevölkerung. Träume sind Schäumt.
    1. Antwort von Simon Bernoulli  (S. Bernoulli)
      Eigentlich sind es sind 4 C. Colour kommt noch dazu und kann den Preis nochmals in die Höhe treiben. Aber dies gilt natürlich nur für den geschliffenen Stein.
  • Kommentar von Dominique Dörflinger  (SentioErgoSum)
    Und wer erhält den Erlös? Sollte wohl fairerweise zu 90% unter allen Minenarbeitern aufgeteilt werden?
    Ach nein warte, wir schreiben das Jahr 2021 AD und ein Grossteil der Menschen sind immer noch konditionierte Egomanen..
    1. Antwort von Urs Müller  (Jackobli)
      Kolchose? Kibbuz?
      Oder wie genau möchten Sie Welt organisieren?
      Soll der, welcher eine Minenfirma aufbaut, der, welcher Geologie studiert hat und die Lagerstätten ausknobelt, gleich viel bekommen, wie der, der den Bagger bedient?
      Der Stein wurde ja nicht von Hand mit einem Pickel aus dem Boden geschlagen.
      Und wer weiss, vielleicht schmeisst ja der Besitzer der Mine und kleines Fest?
      Aber zuerst nehmen wir natürlich mal das schlimmste an.
    2. Antwort von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
      Eigentlich handelt es sich um die Aktionäre von Anglo American (85%) und dem Staat Botswana (15%), denen De Beers gehört ... ihnen gehört auch der Stein, da sie die finanziellen Risiken der Förderung tragen ... mit Egomanie hat das wenig zu tun, eher mit Investitionen. Könnte sein, dass auch ihre PK Geld in Anglo American investiert hat ... wenn Sie über eine PK verfügen! Vielleicht sind Sie selber also mit dem Fund sozusagen "reicher" geworden!
  • Kommentar von Andreas Müller  (Hugh Everett)
    Wenn ich den gefunden hätte, dann hätte ich den einfach in den Hosensack gesteckt. Merkt ja keiner.
    1. Antwort von Silvan Fuss  (Bluebonnet)
      Läuft in Botswana wahrscheinlich ein wenig anders...
    2. Antwort von Urs Müller  (Jackobli)
      Haha, ich weiss, Sie versuchen ein Witzchen zu machen, nicht?
      Sie wissen, wie die Minenarbeiter penibelst beim Verlassen der Arbeitsstätte untersucht werden, oder?
    3. Antwort von Andreas Müller  (Hugh Everett)
      Ja natürlich Herr U. Müller. man sollte meinen das wäre einfach. Natürlich wurde schon alles versucht. Z.b. wurde schon versucht Steine per Taube aus den Minen zu schmuggeln.
    4. Antwort von Hannes Zubler  (Zubi)
      Ideal wäre natürlich Ostern gewesen. Alle hätten sich genervt, weil sie nie den Eiertütsch gewonnen hätten.
      Frage ist nur, wird Ostern in Botswana auch mittels Eiertütsch gefeiert?
    5. Antwort von Paul Hänger  (basilea@gmx.de)
      Ich glaube wenn sie das als Minenarbeiter in Botswana versuchen kriegen sie nicht bloss die Kündigung, sondern haben dann noch ganz andere Probleme …