Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

3.4 Grad wärmer als im Schnitt Wärmster Winter in Europa seit Messbeginn

  • Dieser Winter war in Europa der wärmste seit dem Beginn der Aufzeichnungen.
  • Besonders im Norden und im Osten des Kontinents ist es in den Wintermonaten zu warm gewesen.
  • Das teilte der Klimawandeldienst Copernicus der Europäischen Union mit.
Video
Aus dem Archiv: Temperatur steigt so schnell wie noch nie
Aus 10vor10 vom 24.07.2019.
abspielen

Demnach lag die Temperatur zwischen Dezember 2019 und Februar 2020 um 3.4 Grad Celsius über der durchschnittlich gemessenen Temperatur aus den Jahren 1981 bis 2010. Ebenso war der Winter 1.4 Grad wärmer als der bislang wärmste Winter im Jahr 2015/16. Besonders im Norden und Osten des Kontinents war die Temperatur höher als gewöhnlich. Dasselbe gilt für Sibirien und Zentralasien.

Zurückzuführen sei das nicht allein auf die globale Erderwärmung, betonte Copernicus-Direktor Carlo Buontempo der Mitteilung zufolge. Jahreszeitliche Temperaturen seien, besonders ausserhalb der Tropen, von Jahr zu Jahr grossen Schwankungen unterworfen.

Trotzdem sei ein Verstärkungseffekt anzunehmen. «Obwohl das für sich genommen ein wirklich extremes Ereignis war, ist es wahrscheinlich, dass diese Art von Vorkommnissen durch den globalen Erwärmungstrend extremer gemacht wurden», so Buontempo.

Eine Kunstschnee-Skipiste auf einen grünen Hang
Legende: Vielerorts war es diesen Winter zu warm, so auch im Skigebiet Titisee-Neustadt in Baden-Württemberg. Keystone

Meteorologischer Winter zu Ende

Die Jahreszeiten werden in der Meteorologie und Astronomie unterschiedlich definiert. Der meteorologische Winter ist mit dem Monat Februar zu Ende gegangen, der kalendarische Winter hingegen endet erst mit der Tag-und-Nacht-Gleiche am 20. März.

Der Klimawandeldienst der EU erstellt monatlich Berichte über die Lufttemperatur, das Meereis und den Wasserkreislauf. Dabei wird auf Daten von Satelliten, Schiffen, Flugzeugen und Wetterstationen rund um den Globus zurückgegriffen.

SRF 4 News, 3:00 Uhr; sda/dpa/arnf

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

20 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Walter Schmid  (W. Schmid)
    Rekord beim Heizöl oder Gasverbrauch zur Winterszeit. Noch nie wurden in einem Winter so wenig fossile Brennstoffe verbraucht und damit wurden viele Tonnen CO2 eingespart. Man muss auch positives sehen, wenn man will.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Udo Gerschler  (UG)
    Egal was in der Geschichte der Erde an Klimawandel passierte die Natur hat sich angepasst
    und Neues entwickelt.Was der Mensch nun an Hektik produziert um Gott zu spielen wird an der Entwicklung des Klimas nichts ändern.Alle Untergangs Propheten zum Trotz ist das Leben bisher und wird auch in Zukunft nicht untergehen.Es könnte sein das es irgendwann den Menschen In seiner heutigen Form nicht mehr gibt aber das Leben geht weiter.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Peter Zurbuchen  (drpesche)
      Der Mensch hat aber schon seit Jahrzehnten durch viel zu starkes Eingreifen in die Natur Gott gespielt und dadurch sehr wohl die Entwicklung des Klimas verändert. Da ein wenig zurück zu buchstabieren hat mit Hektik nicht unbedingt viel zu tun.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Anna Witschi-Schurter  (Anna Witschi-Schurter)
    Als vor Jahren im Mai in Zürich 1m Schnee fiel, sprach man von Eiszeit. Als ob das Klima stabil wäre. Wir vergessen, dass sich alles und immer ändern wird.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von roland goetschi  (pandabiss)
      Hier geht es um Globales Klima und nicht darum ob es einmal in Zürich geschneit hat. Wer sich die Weltweite Klimakurfe mit der CO2kurfe anschaut wird sehen das die Menschheit auf eine Katastrophe zurast.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen