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64 Jahre nach Verschwinden Rätsel um Toten vom Matterhorn gelöst

Vor 13 Jahren war eine Leiche aus dem Gletschereis auf der italienischen Seite des Matterhorns geborgen worden. Erst kürzlich hat die Polizei mittels Facebook zur Mithilfe bei der Identifizierung des Toten aufgerufen. Mit Erfolg.

Bei dem toten Tourengeher handelt sich um einen 1919 in Alencon geborenen Franzosen. Der Beamte im französischen Finanzministerium war an seinem 35. Geburtstag am 26. März 1954 zu einer Wanderung aufgebrochen, deren Ziel eine Berghütte in Cervinia war. Danach verlor sich seine Spur. Sein um vier Jahre jüngerer Bruder suchte ihn einen Monat lang vergebens.

Nichte stellte Foto zur Verfügung

Kürzlich hörte dessen Nichte einen Appell der italienischen Polizei im Radio, Informationen über den Toten zu liefern, berichtete die italienische Tageszeitung «Corriere della Sera».

Die Frau stellte der Polizei ein Bild ihres Onkels zur Verfügung. Identifiziert wurde er zunächst anhand seiner Brille und schliesslich durch einen DNA-Vergleich. Die Leiche soll jetzt nach Paris überführt werden, wo eine Beerdigung stattfindet.

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