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Von St. Gallen nach Paris Albert Kriemler – ein Schweizer Designer im Modeolymp

Der St. Galler Albert Kriemler (56) ist der erfolgreichste Schweizer Modedesigner mit internationalem Renommee. Seine Kreationen tragen Berühmtheiten rund um den Globus. Am Sonntag hat er an der Paris Fashion Week wieder seine Kleider präsentiert.

Ganzkörperfoto von Albert Kriemler
Legende: Albert Kriemler hat sich im internationalen Modezirkus etabliert. Keystone

Fürstin Charlène von Monaco, die frühere US-Aussenministerin Condoleeza Rice oder die Schweizer Bundesrätin Doris Leuthard: Sie alle lieben Kriemlers kühle, strenge Schnitte.

Aber nicht nur Promis zählen zu seinen Fans. Auch viele weltbekannte Designer sehen in ihm mehr als «nur» den enorm talentierten St. Galler Modeschöpfer. Seine Firma Akris wird mit internationalen Labels wie Dior, Gucci und Chanel in einem Atemzug genannt.

Seine Kleider haben entsprechend der Qualität und dem Bekanntheitsgrad inzwischen einen stolzen Preis. Die Couture-Kleider, -Kostüme und -Jacken kosten zwischen 1200 und 6000 Franken.

Auszeichnungen

Albert Kriemler hat in seiner Karriere schon viele Preise einheimsen können. Im September 2016 erhielt er den «Couture Council Award for Artistry of Fashion». Ein Preis, den auch schon Karl Lagerfeld, Valentino oder Michael Kors gewonnen haben. 1999 wurde er zum Mitglied der «Fédération Française de la Couture et des Créateurs de Mode» gewählt. Seit diesem Zeitpunkt darf er seine Entwürfe an den Prêt-à-porter-Schauen zeigen.

Albert Kriemler im Gespräch mit Valerie Steele (Direktorin des Modemuseums des Fashion Institute of Technology in New York)

Unternehmen mit Tradition

Die Ostschweizer Modefirma «Akris» wurde 1922 von Kriemlers Grossmutter gegründet und später von seinem Vater übernommen. Selbst trat er 1979 in das Familienunternehmen ein.

Knapp zehn Jahre später waren seine Entwürfe im Luxuskaufhaus Bergdorf Goodman in New York erhältlich. Seit Mitte der 1990er-Jahre hat er eine eigene Boutique in Paris. Rund 500 Mitarbeiter beschäftigt Albert Kriemler heute in seinem Textilimperium.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Auf den Akris-Etiketten stand lange Zeit nicht "Made in Switzerland" oder "Made in Italy", sondern "Origin Switzerland", oder "Origin Italy". Die Kundschaft wusste also nicht, wo die Artikel genau hergestellt wurden. Erkundigte man sich direkt bei "Akris", wurde man von einer unfreundlichen Telefonistin mit einer fadenscheinigen Antwort abserviert. Heute produziert das sündhaft teure Schweizer Modehaus - sage und schreibe - sogar in China.
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