«Ashraf Shahalemi, was ist das Besondere an Ihrem Haus?»

In einer ruhigen Seitenstrasse Kabuls liegt das Elternhaus von Ashraf Shahalemi. Darin betreibt dieser heute das «Bastan Guesthouse» mit 35 Zimmern, Fitnessraum, Billardtisch und drei bewaffneten Wächtern. Wir haben den Besitzer zu seinem Gästehaus befragt.

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Ashraf Shahalemi

Ashraf Shahalemi neben einer Frau

SRF/Karin Wenger

Der 63-Jährige verliess Kabul als er 19 Jahre alt war und zog nach Hamburg, wo er studierte, arbeitete und heiratete. 2002, nach dem Fall der Taliban, kehrte er nach Kabul zurück. 2006 eröffnete er in seinem Elternhaus das «Bastan Guesthouse».

SRF News: Was ist das Besondere an Ihrem Haus?

Ashraf Shahalemi: Das Besondere ist, dass das «Bastan» nicht einfach ein Gästehaus ist, sondern ein Zuhause und wir sind die Gastgeber. Das sagen zumindest unsere lieben Gäste.

Wer sind Ihre Gäste?

Ganz unterschiedliche Gäste kommen zu uns: Ärzte, Juristen, Journalisten, Ingenieure, karitative Spender ...

Wie viel kostet das teuerste Zimmer?

Das Einzelzimmer kostet 60 US-Dollar, ein Doppelzimmer 90 Dollar.

Welche Begegnung werden Sie nie mehr vergessen?

​Ich habe hier eine liebe Person gefunden.

Was ist das Schöne an Ihrem Beruf?

Am liebsten mag ich, dass ich so viele unterschiedliche Menschen kennenlerne. Sie sind immer interessant und kommen aus verschiedenen Kulturen. Das ist schon eine Bereicherung.

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«Check-in»

Restazrabt mit Kirchenfenstern.

Etienne van Sloun

Entdecken Sie mit den Reportagen der SRF-Auslandkorrespondenten aussergewöhnliche, kuriose, denkwürdige und geschichtsträchtige Hotels. Zu hören in der «Rendez-vous»-Serie «Check-in».

Wo machen Sie Ferien?

In Europa, meist in Deutschland, wo ich viele Jahre gelebt habe. Manchmal gehe ich aber auch nach Goa in Indien.

Die Fragen stellte Karin Wenger.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel