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Blatters Friedensmission im Nahen Osten bisher ohne Erfolg
Aus Tagesschau vom 20.05.2015.
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Panorama Auch Blatter beisst sich am Nahost-Konflikt die Zähne aus

Joseph Blatter als Nahost-Vermittler. Der Fifa-Präsident ist auf einer «Mission Impossible» und hofft trotzdem auf ein glückliches Ende: Ein Friedensspiel zwischen den verfeindeten Lagern im neutralen Zürich.

Wohl kaum ein anderer Konflikt ist derart kompliziert wie derjenige zwischen Israel und den Palästinensern. Zahlreiche Friedensbemühungen scheiterten kläglich. Die Spannungen in Nahost machen neuerdings auch vor dem Sport nicht Halt – und das ruft den Schweizer Fifa-Präsidenten Joseph Blatter auf den Plan.

Blatter bemüht sich seit gut einer Woche um eine Schlichtung zwischen dem palästinensischen und dem israelischen Fussballverband – bislang ohne Erfolg.

Kommt es dennoch zum «Friedensspiel»?

Der palästinensische Fussballverband wirft Israel vor, den Fussball im Westjordanland und Gazastreifen zu behindern und anti-arabische Vorfälle bei Spielen nicht zu ahnden. «Wir müssen den israelischen Verband dazu zwingen, dass er den palästinensischen Fussballverband und seine vollen Rechte anerkennt», so Asad Majdalawi, der Vizepräsident des Olympischen Komitees von Palästina.

Deshalb fordert der Verband den Ausschluss Israels aus der Fifa. Darüber sollen die 209 Fifa-Mitgliedsländer beim Kongress am 29. Mai in Zürich abstimmen. Blatter kandidiert beim Kongress für eine fünfte Amtszeit. Er will den Konflikt möglichst vor dem Jahrestreffen lösen.

«Netanjahu wird allen die Hand geben»

Blatter traf zu diesem Zweck in Ramallah den Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas. Der Fifa-Präsident sagte, ein noch ungelöstes Problem seien fünf Fussballclubs aus jüdischen Siedlungen im Westjordanland in der israelischen Liga. Alle anderen Streitpunkte seien lösbar.

Zuvor sprach Blatter auch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Blatter ist überzeugt, dass Israel zu einem «Friedensspiel» beider Mannschaften bereit sei. «Netanjahu hat mir versichert, dass ein Spiel stattfinden soll. Wir werden es in Zürich organisieren. Netanjahu werde vor Ort sein und allen die Hand schütteln.»

Nur noch einer gegen Blatter

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Der Niederländer Michael van Praag auf dem Fifa-Kongress aller Voraussicht nach nicht gegen Sepp Blatter antreten. Auch Luis Figo soll angeblich verzichten. Die beiden haben sich offenbar auf einen gemeinsamen Rückzug geeinigt, um mit vereinten Kräften den jordanischen Prinzen Ali bin Al Hussein (39) zu unterstützen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump , Zürich
    Das ist eine bewusste Fehlinformation von Majdalawi nach Fatah- und Hamas-Manier. Jeder einzelne Fussballverein, der sich an gewisse Regeln und Gesetze hält, darf in Israel in der Meisterschaft und im Cup teilnehmen. Vor wenigen Jahren gewann sogar eine Mannschaft, die nur aus Arabern bestand, den Cupfinal. Und was geschah darauf? Der Captain drehte eine Ehrenrunde - mit einer israelischen Flagge. DAS war Friedenspolitik. Polemiker vom Schlag Majdalawis können wir nicht brauchen.
  • Kommentar von Franz NANNI , Nelspruit SA
    Auch Blatter beisst sich am Nahost-Konflikt die Zähne aus ............und DAS gedacht: " Hat DER denn noch...Zaehne...?"