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Panorama Auf dem Sonnenstrahl wandeln – «Floating Piers» verzaubern

Auf dem Wasser zu wandeln – diesen alten Menschheitstraum erfüllt derzeit die spektakuläre Installation des Projektkünstlers Christo im norditalienischen Lago d'Iseo. Neben spektakulären Bildern haben wir alle Fakten zu dem Projekt zusammengetragen – Anreisezeit inklusive.

Das Kunstwerk

  • 220'000 miteinander verschraubte Schwimmkörper aus Kunststoff
  • 100'000 Quadratmeter Spezialstoff aus Polyamid
  • Farbe des Piers variiert mit Lichteinfall zwischen dahliengelb, ockerfarben und orange
  • 190 Anker auf dem Seegrund
  • Länge der Stege: 3 Kilometer
  • 600 freiwillige Helfer
  • Kosten: 15 Millionen Euro
    (von Christo finanziert aus dem Verkauf von Skizzen und Bildern, Link öffnet in einem neuen Fenster)

Die Idee

  • Erste Entwürfe bereits 1970
  • «Es soll sich anfühlen, als würde man auf dem Rücken eines Wals spazierengehen» (Christo)

Die Besucher

  • 55'000 Personen am Eröffnungstag
  • maximal 11'000 pro Stunde (aus Sicherheitsgründen)
  • insgesamt werden eine Million Menschen erwartet
  • Eintrittskosten: keine
  • Öffnungszeit: 24 Stunden am Tag

Die Dauer

  • 18. Juni – 3. Juli 2016 (16 Tage)

Der Ort

  • Dörfchen Sulzano am Lago d'Iseo (zwischen Bergamo und dem Gardasee)
  • Der Pier führt zur Insel Monte Isola und von dort auf zwei Stegen zum Eiland Isola di San Paolo.
  • mit dem Auto von Zürich: 3:45 Std. Fahrzeit (370 km)
  • mit dem Zug von Zürich via Mailand und Brescia: 6 – 7 Stunden Fahrzeit

Der Künstler

  • Christo (Christo Jawaschew)
  • 81 Jahre alt
  • US-Bürger, in Bulgarien (Grabowo) geboren

Die Besucher sollten das Werk «mit allen Sinnen» geniessen und wie eine «Promenade» im Wasser betrachten, die zu ausgedehnten Spaziergängen einlade – am besten barfuss, so der Wunsch Christos.

Webcam Livestream Montisola – The Floating Piers von Christo
(Teletutto Brescia)

4 Kommentare

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  • Kommentar von Bernhard Bizer (Avidya)
    Geniale Idee eines genialen Künstlers. Den Menschen gefällts, keine Staatskasse wird belangt, die Gemeinde erfährt einen Besucheransturm und verdient dabei. Nichts verwerfliches dabei, oder? Würde mehr Geld auf solche Weise und offensichtlich "angelegt", gäbe es mehr Freude und Frieden auf dieser Welt.
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  • Kommentar von paul waber (sandokan)
    220'000 miteinander verschraubte Schwimmkörper aus Kunststoff, 100'000 Quadratmeter Spezialstoff aus Polyamid. Sicher will uns Christo auch noch auf die Vermüllung des Meeres mit Plastik hinweisen. Raffiniert!
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  • Kommentar von Jacob Goldman (Goldmann Jacob)
    Uebers Wasser gehen und CHRISTo heissen. Blasphemischer und gleichzeitig satanischer kann's wohl nicht mehr werden. Aber es ja alles so subtil und "modern" verpackt, sodass man es kaum merkt. Schön verpackt ist doch Gotteslästerung am einfachsten an die Zielgruppe zu bringen.
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    1. Antwort von Reto Camenisch (Horatio)
      Ihre Gedanengänge sind schon wirr. Dieser Mann heisst Christo. Was ist daran suspect? Mein zweiter Name ist auch Christian, Millionen von Leuten haben diesen Namen. Uebers Wasser gehen wie auf dem Rücken eines Wales ist eine technische Leistung, und hat nichts mit ihrem Vorwurf zu tun. Atmen sie mal tief ein.
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