Zum Inhalt springen
Inhalt

Panorama Ausschreitungen in Buenos Aires

Trotz der Enttäuschung feierten in Argentinien tausende Fans den Vize-Weltmeistertitel der «Albiceleste». In Buenos Aires ist es jedoch nach dem WM-Final zu Ausschreitungen durch enttäuschte argentinische Fans gekommen. Dutzende Menschen wurden verletzt oder festgenommen.

Tränengasschwaden. Polizisten und Demonstranten.
Legende: Tränengas, Festnahmen und Verletzte waren die Folge der Ausschreitungen. Reuters

Nach der Niederlage im Final der Fussball-Weltmeisterschaft hat sich die Enttäuschung der Argentinier teilweise in Krawallen entladen. Die Polizei setzte in Buenos Aires Tränengas und Wasserwerfer gegen randalierende Jugendliche ein.

Dutzende Verletzte

Mindestens 70 Menschen, unter ihnen 15 Polizisten, wurden verletzt, als einige hundert Menschen begannen, Schaufenster zu zertrümmern und Autos zu beschädigen, wie der Nachrichtensender TN berichtete. Rund 50 Menschen wurden festgenommen. Die Polizei setzte Tränengas und Gummigeschosse ein.

Die argentinischen Randalierer griffen die Fahrzeuge von TV-Teams an, zerstörten Verkehrsampeln und plünderten eine Bar und ein Theater aus. Die Mehrzahl der Fans zog rund drei Stunden nach Abpfiff des Spiels im Maracaná-Stadion von der Umgebung des Obelisken in der argentinischen Hauptstadt ab.

Alkohol im Spiel?

Bis dahin wurde dort trotz der 0:1-Niederlage die Leistung der Nationalelf um Lionel Messi laut und friedlich gefeiert. Der freie Verkauf alkoholischer Getränke könnte nach Angeben der Medien die Ausschreitungen gefördert haben.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

11 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Tim Hager, Rapperswil
    Ja, Herr Baumgartner, das habe ich gesehen und mit mir noch Millionen von Fernsehzuschauern. Weiss nicht wer hier einen Augenarzt braucht...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von M. Baumgartner, Zürich
      Normalerweise reissen sich die Spieler die Medaille vom Hals direkt nach dem sie ihnen umgehängt wurden. Das jedenfalls haben die Argentinier nicht gemacht. Da war ich positiv überrascht. Vielleicht etwas danach, von mir aus. Ist wohl Ausdruck von Enttäuschung, aber keinesfalls Unsportlichkeit und Arroganz!!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Tim Hager, Rapperswil
    Diese Ausschreitungen sind nur die Fortsetzung der Unsportlichkeit und Arroganz, die die argentinischen Spieler, allen voran Messi bereits nach dem Match an den Tag gelegt haben. Wie sie durch den Spalier nach oben gingen, ohne die Hand der treuen Fans zu schütteln und die Medaille die ihnen um den Hals gehängt wurde, haben sie sofort wieder abgenommen als wäre es eine Schande zweiter an einer WM zu sein. Die Argentinier haben mit ihrem Verhalten jede Sympathie verspielt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von M. Baumgartner, Zürich
      So ein Quatsch. Haben Sie das wirklich gesehen, wie Messi seine Medaille direkt wieder abgenommen hat? Gehen Sie um Augenarzt!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von A. George, St. Gallen
      @M. Baumgartner Ja, ich habs auch gesehen!!! Die Medaille war in seiner Hand! Ich fands auch sehr Arrogant!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Juha Stump, Zürich
      @M. Baumgartner: Tim Hager hat Recht. Ich habe ebenfalls gesehen, wie Messi die Medaille wieder abgenommen hat, aber vielleicht nur, um sie genauer anzuschauen. Nachher hat man ihn nicht mehr gesehen. Immerhin ist er im Vergleich zu Maradona direkt noch sympathisch und ist noch nie durch Skandale aufgefallen. Messi hätte einen WM-Titel viel mehr verdient als der andere, der im Jahr 1986 eine "Hand Gottes" brauchte, um zu siegen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von J. Graber, S'wil
      Jetzt mal ehrlich, hätten die Deutschen anders reagiert?!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Christoph Mayenfisch, Winterthur
    Solange im Sport mit kriegerischen Begriffen und Nationalem Stolz um sich geworfen wird ist Gewalt vorprogrammiert,dies fängt schon auf lokaler Ebene an .Würde Hooliganismus überall konsequent bekämpft und Nationalismus als Konfliktpotential gesehen,wär die Welt einen Schritt weiter .Aber wenn man zusehen muss wie die Zuschauer weinen Trauer und Wut empfinden kommen Zweifel an der menschlichen Natur auf.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen