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Bärenland Arosa Bärin Jambolina stirbt überraschend

  • Eine Wärterin des Bärenparks in Arosa bestätigt gegenüber der Nachrichtenagentur SDA den Tod der Bärin Jambolina am Donnerstag.
  • Bei einer Routineoperation sei die Bärin verstorben.
  • Tierärztinnen und Tierärzte versuchten, sie vergeblich wiederzubeleben.
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Aus dem Archiv: «Schau, da ist der Bär!» Die Reportage aus Arosa
06:24 min, aus Regionaljournal Graubünden vom 10.07.2019.
abspielen. Laufzeit 06:24 Minuten.

Präsident der Stiftung, Pascal Jenny, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA: «Wir sind unglaublich traurig». Jambolina sollte am Donnerstagvormittag an den Zähnen operiert und kastriert werden. Nachdem die Narkose um 9:30 Uhr gesetzt worden sei, hätte die Bärin aufgehört zu atmen.

Jambolinas Reise nach Arosa

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Am 11. Dezember 2020 kam die Braunbärin nach Arosa und war der neuste Zugang im Bärenland. Zuvor war sie in der Ukraine in einem winzigen Käfig in einer Garage gehalten worden. Der neue Halter hatte sie von einem Zoo gekauft und für den Zirkus trainiert. Als wegen der Corona-Pandemie keine Vorstellungen mehr stattfanden, fand der Halter das Bärenland als neues Zuhause für Jambolina.

Laut Jenny wird die Bärin nach Zürich gebracht und dort obduziert. In der Vergangenheit habe sie Narkosen gut überstanden, so auch beim Transport in Bärenland. «Auch wenn wir uns bewusst waren, dass eine OP immer ein Restrisiko darstellt, hätten wir nicht erwartet, dass so etwas passiert. Der Tod kam sehr überraschend», sagte der Präsident der Stiftung.

Legende: Bärin Jambolina fand in Arosa ihr neues Zuhause. Keystone

Nach dem Tod von Jambolina sind nun nur noch die Tiere Meimo und Amelia im Bärenland Arosa. Der Park könnte grundsätzlich fünf Bären, die aus schlechten Haltungsbedingungen gerettet werden, ein artgerechtes Zuhause bieten.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Jambolina ist unter traurigen Umständen ums Leben gekommen. Es gibt noch viele Bären die in Gefangenschaft ihr Leben fristen aus ihrer Qual zu befreien. z.B. Vietnam bekannt obwohl seit 2005 verboten sind gibt es immer noch viele Bärengallenfarmen. Die Besitzer zapfen unter qualvollen Bedingungen Gallensaft aus den Tieren. Viele dieser Bären fristen jahre lang in einem winzigen, rostigen Käfig ihr Dasein, die Käfige sind so eng, dass sie sich kaum bewegen können. Die Tierquälerei muss aufhören.
  • Kommentar von Denise Hänggi  (DHaenggi)
    Für die Tierärzte und Anästhestisten gewiss eine wahre Tragödie. Sie tun mir leid.
    Sehr traurig, aber tröstlich, da Jambolina aus dem Elend gerettet wurde und danach ein wirklich schönes wiedergutmachendes Leben hatte im Bärenpark in Arosa. Ihre Seele wurde geheilt. Und sie litt wohl auch nicht in Narkose als sie starb. R.I.P. Jambolina. Es bleibt die Hoffnung auf die nächste Bärenrettung und ihre Nachfolge im Bärenpark in Arosa.
  • Kommentar von Peter Meier  (pmeier)
    Traurig, aber wilde Tiere sind für die Wildnis gemacht. Nicht für Zoos oder künstliche Lebensräume.
    1. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Das ist richtig, Herr Meier. Aber solange es Menschen gibt, die das nicht einsehen und Tiere aus Spass in Gefangenschaft quälen, finde ich es eine tolle Sache, wenn sich Institiutionen wie der Bärenpark Arosa dafür einsetzen, diesen Tieren im Rahmen des Möglichen etwas Lebensqualität zu geben.
    2. Antwort von Markus Fischers  (Fischers)
      Die Tierärzte haben sicher ihr bestes gegeben.Hoffe dass die Bärin friedlich einschlief und ihr Frieden gefunden hat. Dass man von einem Routinenoperation redet ist aber fragwürdig. Wenn etwas versagt, dann ist es doch meistens ein Mensch.
    3. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Herr Fischers, von einem Zootierarzt weiss ich, dass leider auch bei Routineoperationen Todesfälle eintreten können, die nicht auf ärztliches Versagen zurückzuführen sind. Es ist ja bei den Menschen nicht anders ...