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Panorama Bald kann man mit Flüssigkeiten wieder ins Flugzeug

Haben sie sich auch schon über die Kontrollen am Flughafen geärgert, sich genervt weil sie Sonnencrème oder Wasser abgeben mussten? Dieses Flüssigkeitsverbot dürfte in den nächsten Jahren fallen. Das berichtet «10vor10».

Legende: Video Flüssigkeits-Verbot bald passé? abspielen. Laufzeit 04:40 Minuten.
Aus 10vor10 vom 17.10.2014.

Zehntausende von Passagieren durchqueren pro Tag an Schweizer Flughäfen die Sicherheitskontrollen. Wasser, Zahnpasta, Deo, Joghurt – alles ist dabei für den Flug verboten. Seit diesem Jahr wurden sogar die Regeln für Babynahrung und Hustensirup noch verschärft. Das so genannte Flüssigkeitsverbot existiert seit acht Jahren.

«Flüssigkeitsverbot wird fallen»

Der Flughafen Zürich testet derzeit ein Gerät, dass Flüssigkeitssprengstoff von anderen Flüssigkeiten unterscheiden kann. Es erkennt die Moleküle der Flüssigkeiten und kann so zum Beispiel Hustensirup von Sprengstoff unterscheiden.

«Wir rechnen damit, dass auf der ganzen Welt in drei bis vier Jahren das Flüssigkeitsverbot fallen wird», sagt René Laube von der Flughafen-Polizei Zürich. «Die Passagiere können dann wieder alle Flüssigkeiten mitbringen und testen lassen.»

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5 Kommentare

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  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    Und das ganze duerfen wir den Terroristen Verdanken, welche mit ihren Aktionen (Im Flugverkehr) zu diesen verschaerften und restrektiven Kontrollen gefuehrt hatte. Auf der anderen Seite laesst man diese ueberall in der ganzen Welt rein, ohne wenn und aber, oder wird an einem Zoll (Landesgrenze, Bahnhof, Dock, etc.) ebenfalls ein solches Theater gemacht? Nein, wird es eben nicht. Wohlverstanden geht es hier um einen Glaubenskrieg des Islams gegen die Westlichen Werte!
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  • Kommentar von Christian Gutknecht, Dübendorf
    Wird endlich Zeit diese Paranoia zu beenden. Ich finde es wirklich sehr seltsam, wie die Mehrheit der Bevölkerung sich wegen eines vermeintlichen Risikos beim Fliegen sich so unverhältnismässig einschränken lässt. Ich jedenfalls finde die Sicherheitskontrollen jeweils als unnötige Schickane, in einer Welt die noch nie sicher war und mit dieser Sicherheitskontrollen kaum sicher geworden ist.
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  • Kommentar von Marcel Fischer, Winterthur
    Die strengsten Kontrollen erlebe ich bei der Ausreise aus Israel (Tel-Aviv). Nur gibt es da seit Jahren keine Probleme mit Flüssigkeiten. Verfügt Israel über Geräte, die anderswo noch nicht erfunden wurden? Oder ist es schlicht eine gut getarnte Schikane, an der die Flughafen Shops toll verdienen?
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    1. Antwort von peter müller, zürich
      Die Kontrollen der Israelis basieren auf Qualifiziertem Personal. Inlandsgemeindienst. (Shin Bet) Bekannt und berüchtigt relativ unzimperlich zu verfahren sollte jemand auch nur in die Nähe des Profils kommen gibt es ein Express Retourticket nach New York oder London. Das ist kein Vergleich mit einem 8.50 USD Officier in New York oder DC. Die Qualifikation des US Personals ist komplett unterirdisch. Richtig ist, dass Israel sich das leisten kann weil es wenig Flughäfen hat.
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    2. Antwort von Hans Klein, Bern
      Nein, die Israelis wissen einfach, dass der ganze Zirkus um die "Flüssigsprengstoffe" reiner Hokuspokus ist: Es gibt KEINE Flüssigsprengstoffe, die nicht durch extreme Geruchsbelästigung auffallen oder so leicht explodieren, dass man sie nicht sinnvoll im Handgepäck transportieren kann. Dasselbe gilt für irgendwelche nennenswerten Mengen von Bestandteilen, die man dann (ohne Chemielabor) "life" im Flugzeug zusammen mixen könnte. Das Ganze zielt nur auf Kontrolle und Unterwerfung. Mehr nicht.
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