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Bauer der Sojus-Kapsel Vertreter der russischen Raumfahrtsindustrie festgenommen

  • Drei ranghohe Vertreter des russischen Raumfahrtunternehmens Energia sind wegen mutmasslichen Betrugs festgenommen worden.
  • Die Mitarbeiter werden verdächtigt, als geheim geltende Informationen über russische Hyperschall-Waffenprojekte an westliche Geheimdienste verraten zu haben.
  • Das Unternehmen Energia plant und baut die Sojus-Kapseln und den Weltraumfrachter Progress.

Dem stellvertretenden Direktor von Energia, Alexej Beloborodow, und zwei Angestellten werde versuchter Betrug vorgeworfen, teilte die Ermittlungskommission mit. Die Ermittlungen seien «mit aktiver Unterstützung» des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB erfolgt.

Ende Juli hatte der FSB russischen Medienberichten zufolge mehrere Razzien in der Raumfahrtindustrie im Rahmen von Ermittlungen wegen «Hochverrats» vorgenommen. Die Durchsuchungen erfolgten im zentralen Forschungsinstitut für Maschinenbau, Russlands führendem Forschungsinstitut der Raumfahrtindustrie. Ein Angestellter wurde festgenommen.

Russische Hyperschall-Rakete

Laut Medienberichten werden rund zehn Mitarbeiter der russischen Raumfahrtindustrie verdächtigt, geheime Informationen über russische Waffenprojekte an westliche Geheimdienste verraten zu haben.

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte Anfang März neue «unbesiegbare» Waffen angekündigt, darunter Hyperschall-Raketen, die mit 12-facher Schallgeschwindigkeit fliegen sollen.

Legende: Video Aus dem Archiv: Russische Sojus-Rakete gestartet abspielen. Laufzeit 01:57 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 28.04.2016.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Wenn solche Waffen eingesetzt würden, wäre es mit der Welt bald zu ende. Die Regierungen würden gescheiter das Geld für die Umwelt verwenden. So wie ich es sehe, wird der Mensch nicht schlauer, sondern nur dümmer. Er wird sich selber zerstören.
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  • Kommentar von Urs Graf (U.G)
    Natürlich weiss ich das alle Grossmächte Spionage betreiben. Aber man stelle sich einmal vor was passieren würde, wenn man die Worte Russland und Westen vertauschen würde. Mediales Entsetzen, Sanktionen, Diplomaten Ausweisungen, Säbelrasseln usw. Aber ungleiche Maßstäbe sind im Westen ja Standard geworden..
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  • Kommentar von u. Felber (Keule)
    Putin würde das Land besser mal wirtschaftlich etablieren. Da steckt das Land einfach noch immer in den Kinderschuhen, sonst würden diese westlichen Sanktionen nicht derart greifen.
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    1. Antwort von Thomas F. Koch (dopp.ex)
      Stimmt, Putin würde das Geld besser für und in die eigene Bevölkerung investieren. Dazu käme noch, dass Trump die Dollars auch besser in die US-Infrastruktur stecken würde, Xi Jinping die Yuans in den Umweltschutz - die Liste lässt sich über alle Nationen bis hin zu uns weiterführen.
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    2. Antwort von Peter Amthauer (Peter.A)
      Könnten Sie uns Ihre Aussage, dass westliche Sanktionen in Russland derart greifen, mit unabhängigen Quellenangaben belegen. Ich habe zu dieser Thematik leider keine unabhängigen Quellen gefunden. MfG
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