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Chick Corea ist tot
Aus Tagesschau vom 12.02.2021.
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Bedeutender Jazz-Pianist Jazzlegende Chick Corea ist gestorben

  • Die amerikanische Jazz-Legende Chick Corea ist gestorben.
  • Bereits am 9. Februar starb Corea im Alter von 79 Jahren an einer Krebserkrankung.
  • Der Tod des Künstlers wurde auf der Facebook-Seite und der Website von Chick Corea mitgeteilt.

Laut der Agentur Associated Press bestätigte Coreas Web- und Marketing-Manager Dan Muse den Tod des Künstlers. Auch die Radiosender des NPR (National Public Radio) meldeten den Tod unter Berufung auf Coreas Produktionsfirma.

Chick Corea sei am Dienstag an einer seltenen Form von Krebs verstorben, die erst vor kurzer Zeit diagnostiziert worden sei, hiess es im Communiqué auf den Websites weiter. Er lebte in Clearwater, Florida, wo er ein Studio und Unterrichtsräume betrieb.

Einer der Väter des Jazz-Rock

«Ich möchte all jenen danken, die während der ganzen Reise geholfen haben, das Feuer der Musik zum Leuchten zu bringen», hiess es in einer Mitteilung, die Corea vor seinem Tod geschrieben habe und die nun als Communiqué auf Facebook und seiner Website, Link öffnet in einem neuen Fenster steht.

Während seines ganzen Lebens und seiner Karriere habe Chick «die Freiheit und den Spass daran genossen, etwas Neues zu schaffen und das zu machen, was Künstler gerne machen».

Der 1941 in Chelsea, Massachusetts, als Armando Anthony Corea geborene Musiker galt als einer der bedeutendsten Vertreter des Jazzrock und nahm dutzende Alben auf. Corea spielte unter anderem mit dem Jazz-Trompeter Miles Davis († 1991) und dem Jazz-Pianisten Herbie Hancock.

SRF 4 News, 12.02.2021, 00:00 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Roger Stahn  (jazz)
    @Michael Studer: Ich kann mir gut vorstellen, dass der «Einstieg in die Welt des Jazz» so vielfältig und individuell ist, wie die vielfältige Jazz-Musik selbst. Egal, wo man einsteigt, wer sich wirklich interessiert, wird sicher um die ganze Geschichte des Jazz nicht drum herum kommen. (Black Popular Music, African Music, New Orleans, Early Jazzmen, Ragtime Jazz, The N.Y. School, Satchmo, Ellington, Big Band, Swing Ära, Bebop, Cool Jazz, Hard Bop, Free Jazz, Jazz-Rock usw. usf.)
  • Kommentar von Ueli Feuz  („Üeu“)
    Einfach nur traurig - jetzt auch Chick Corea :-(. Langsam versterben sie alle meine Jazzhelden wie eben Chick, Dizzy Gillespie, Oskar Peterson, Benny Carter, auch Dave Brubeck, Ornette Coleman etc - einfach nur traurig - alle sind wir halt eben vergänglich auf dieser Welt -:(
    1. Antwort von Michael Studer  (Mi_St)
      Für einen mehr oder weniger jungen Jazz-Intessierten (gleichzeitig auch einen Jazz-Laien): Welchen Einstieg in die Welt des Jazz empfehlen Sie?
    2. Antwort von Roger Stahn  (jazz)
      Das stimmt, Herr Feuz. Tröstlich stimmt, dass die zeitlose musikalische Hinterlassenschaft all der Jazzhelden, noch Generationen von Musikern und Liebhaber inspirieren und erfreuen wird. So wie nach Jahrhunderten, auch ein Johann Sebastian Bach und andere Klassikhelden, immer noch nicht in Vergessenheit geraten sind und quasi so «weiterleben» werden.
    3. Antwort von Andreas Müller  (Hugh Everett)
      ich kann ihnen nur meinen Weg aus dem Funk/Soul/Rock Universum in den Jazz berchten. Santana Konzert in Montreux wo John McLaughlin auftrat. Das hat mich weg geblasen. Nach dem Konzert die 5 Peace Band CD (mit Chick) gekauft, dann Chick Corea Return to Forever und Crystal Scilence, (alle Jazz Fusion) dann The IS Session (Freejazz aus den 70ern), dann John Zorn (Luzifer), dann ans Jazz Festival Willisau (Lucien Debuis, Samuel Blaser usw). Dann ans Ear We Are in Biel.
    4. Antwort von Andreas Müller  (Hugh Everett)
      Meilensteine:
      John Mc Laughlin (5 Piece Band)
      Chick Corea (Return to Forever, Crystal Silence, The IS Sessions, Circle)
      Miles Davies (Kind Of Blue, Celler Door Sessions, Jack Johnson Sessions, Bitches Brew, Silent in a Way, Big Fun, Fahrstuhl zum Schafott)
      John Coltrane (A Love Supreme)
      John Zorn (ein Universum aus Musik)
      Keiji Haino (da wirds dann richtig wild!)
      Schweizer Jazz Grössen: Jojo Mayer (Nerve), Lionel Fridli (diverse Bands), Irene Schweizer, Lucien Dubuis, Omri Zigele,usw.
    5. Antwort von Thomas Hanhart  (Thomas63)
      @Michael: Ich bin in den frühen 80ern mit Herbie Hancocks Funk-Jazz-Alben eingestiegen (Headhunters, Secrets, Hands Down). Danach muss man eigentlich nur den Spuren nach hinten und nach vorne folgen und lernt all die fantastischen Künstler kennen, die Musikgeschichte geschrieben haben.