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Panorama Bräutigam-Weitwurf bringt Glück

Eben noch vor dem Traualtar, schon wird der gute Mann in die Ecke geschmissen: In der japanischen Provinz Niigata werfen Einwohner frisch getraute Ehemänner von einem Steilhang in den Schnee. Dabei handelt es sich um einen Jahrhunderte alten Brauch, der Glück bringen soll.

Legende: Video Frischgebackene Ehemänner als Wurfgeschosse abspielen. Laufzeit 00:38 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 16.01.2014.

Wer in Japan den Bund fürs Leben eingeht, kann mit einem unkonventionellen Brauch das Ehelebens positiv beeinflussen. In der Stadt Tokamachi in der Provinz Niigata werden traditionell frisch verheiratete Männer von einem fünf Meter hohen Steilhang geworfen.

Trotz der beachtlichen Höhe brauchen sich diese aber keine Sorgen vor Verletzungen zu machen – sie landen im weichen Schnee und werden von ihren liebenden Ehefrauen ausgebuddelt.

Das jährlich zum neuen Jahr im Ort Matsunoyama veranstaltete «mukonage» (Bräutigamwerfen) soll dem Paar Glück in der Ehe bringen. Früher allerdings ging es um eine Art Rache: Die Einwohner von Tokamachi wollten mit dem Werfen auswärtige Männer bestrafen, welche ihnen die Frauen weggeschnappt hatten. In diesem Jahr wurden am Dienstag gleich zwei Männer «Opfer» des Schneeweitwurfs.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Peter Stuber, Schaffhausen
    Lustig, nicht? Man stelle sich vor, wenn die Männer das mit ihren Frauen machen würden, da würden aber unsere Feministinnen und Frauenrechtlerinnen auf die Barrikadinnen und Barrikaden steigen, von wegen schlimm und frauenverachtend etc. Dabei wäre das hierzulande manchmal das einzig richtige. Aber ohne danach wieder ausbuddeln..!
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