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Eisige Impressionen aus Chicago
Aus News-Clip vom 30.01.2019.
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Brutale Temperaturen US-Wetterdienst warnt vor Rekord-Frost

Weite Teile der USA stehen vor einer gefährlichen Kältewelle. Einige Bundesstaaten riefen wegen der «brutalen» Temperaturen bereits den Katastrophenfall aus. «Tiefe Atemzüge vermeiden», rät der Wetterdienst.

Bis Mittwoch seien wegen der Kälte auf diversen Flughäfen mehr als 2700 Flüge gestrichen worden, berichtet der Sender CNN. Besonders betroffen sei Chicago. Die Millionenmetropole im Bundesstaat Illinois wurde als «Epizentrum» der Kältewelle beschrieben – es werden dort Rekordwerte von minus 32 Grad Celsius erwartet.

Besonders gefährlich ist die Situation für die rund 80'000 Obdachlosen in «The Windy City». Als Schutzmassnahmen haben Behörden einige Stadtbusse in mobile Unterkünfte verwandelt.

Mindestens zwei Todesfälle wegen der Kälte:

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In Milwaukee (Bundesstaat Wisconsin) wurde am Dienstag ein 55-Jähriger tot aufgefunden, der zuvor vor seiner Garage Schnee weggeschaufelt hatte, wie CNN berichtete. In Rochester (Bundesstaat Minnesota) sei am Sonntag ein 22-Jähriger gestorben. Der Mann habe keine Schlüssel dabeigehabt und sei daher nicht in das Haus gekommen.

Der US-Präsident Donald Trump twitterte zur Kältefront: «What the hell is going on with Global Waming [nicht korrigierter Original-Fehler] Please come back fast, we need you!»

Und das tat er übrigens auch schon in den Jahren 2012, 2013, 2014, 2015 und 2018, wie ein Blick ins «Twitter Archive» zeigt:

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    Jaja, die Klimaleugner. USA, Australien, ist ja alles weit weg. Warten wir mal ab, ob wir wieder und wieder einen trockenen Sommer bekommen, mit Ernteausfällen, Wassermangel und Bränden. Irgendwann kommen die Leugner schon noch auf die Welt. Wir sitzen nämlich alle im selben Boot!
    1. Antwort von Urs Dupont  (udupont)
      Schlimmer sind diejenigen, die vielen "Klimaleugner" unterstellen. Dabei gibt es eigentlich fast niemand, der nicht wahrhaben will, dass wir z.Z. in einer Periode mit steigenden Temperaturen leben, auch wenn es längstens nicht so dramatisch ist, wie einige es gerne wahrhaben wollen. Die Temperaturen steigen ja immer in der Zukunft massiv an, während die gemessenen Werte der Vergangenheit sehr moderat ausfallen. Zudem ist es höchst unsicher, ob das CO2 signifikant dazu beiträgt, wenn überhaupt.
  • Kommentar von Markus Gasser  (Markus Gasser)
    Die Klimaleugner, Wunschdenker oder generell die Anhänger von Trump hören den Faktenleugner wohl gerne - das Klimaerwärmung geht indessen knallhart ihres Weges bis es so heiss ist, dass die Menschen eh zu träge sind zum Denken und gar zum Handeln.
    1. Antwort von Urs Dupont  (udupont)
      Was hat extremer Frost mit der Klimaerwärmung zu tun?
    2. Antwort von Tobi Hartmann  (Tobias Hartmann)
      Für die die es immer noch nicht verstanden haben: Die Klimaerwärmung sorgt generell für mehr Extreme. Obwohl die Durchschnittstemperaturen insgesamt steigen gibt es gleichzeitig je nach Ort und Jahreszeit sowohl extrem heissere wie auch extrem kältere Temperaturen als früher üblich. Und wer jetzt wieder sagt: Das Klima hat sich immer schon verändert: Ja, aber über tausende von Jahren, nicht über Jahrzehnte.
    3. Antwort von Patrik Müller  (P.Müller)
      @ Hartmann: Die aktuelle Gletscherforschung zeigt auf, dass Klimawechsel ziemlich sicher bedeutend rascher vonstatten gingen als bisher angenommen. Es brauchte nicht tausende von Jahren, um von der Römerzeit (wo es viel weniger Gletscher gab) bis heute, diverse Gletschervorstösse zu generieren.
    4. Antwort von Urs Dupont  (udupont)
      Sorry, werter Herr Hartmann, aber Fakt ist, dass alle wirklichen Extremwerte insbesonders was Hitzerekorde und lange Trockenperioden betrifft weit in der Vergangenheit liegen (siehe mein Beitrag weiter unten).
    5. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      DuPont: Maßgebend sind langjährige Temperaturmessungen und die gehen eindeutig nach oben.
  • Kommentar von Jav Lauf  (Jav)
    80000 Obdachlose in Chicago? Wenn das stimmt ist es eine erschreckend grosse Zahl und kein gutes Zeugnis für den „Sozialstaat“ USA. Statt eine Mauer bauen könnte man diesen Menschen helfen.
    1. Antwort von B Näf  (uluru)
      Seit wann ist die USA ein Sozialstaat?
    2. Antwort von Peter Imber  (Wasserfall)
      Herr Näf, darum schreibt ja Herr Lauf das Wort Sozialstast in Anführungs- und Schlusszeichen. Mir fällt auf, dass viele Kommentatoren die Kommentare ihrer Mitkommentatoren nicht mehr genau lesen und dann nicht deren Kommentare zutreffende Antworten dazu geben...