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Legende: Keystone
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Canyoning-Unglück Die Polizei geht von vier Todesopfern aus

  • Die Kantonspolizei St. Gallen hat an einer Medienkonferenz über das Unglück in der Parlitobelschlucht im Calfeisental informiert.
  • Man gehe mittlerweile davon aus, dass vier Personen aus Spanien ums Leben gekommen sind.
  • Drei Opfer seien gestern geborgen worden, die Suche nach einer vierten Person ist bisher ergebnislos verlaufen. Man suche jedoch weiterhin intensiv, unter Berücksichtigung der Wetterverhältnisse.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 14:02

    Ende der Medienkonferenz

    Damit ist die Medienkonferenz zum Canyoning-Unglück im Kanton St. Gallen beendet. Wir bedanken uns für Ihr Interesse.

  • 14:01

    Wo wird gesucht?

    Krüsi sagt, dass sie keinen klaren Rayon für die Suche hätten. Man sei momentan auch terretristisch am Suchen, also mit Hunden und Personen am Boden. Es sei schwierig eine klare Grenze zu ziehen, wo der Vermisste sein könnte und wo nicht.

  • 13:56

    Warum ist die Gruppe so spät eingestiegen?

    Das kann Hanspeter Krüsi nicht beantworten. Diese Entscheidung habe bei der Gruppe gelegen.

  • 13:54

    Wie geht es nun weiter?

    Krüsi: «Wir werden mit allen zur Verfügung stehenden Mittel nach dem vermissten Sportler suchen. Die Staatsanwaltschaft St. Gallen ist involviert. Das Wetter muss ganz genau im Auge behalten werden. Zur Sicherheit aller Retterinnen und Retter muss gewährleistet werden.»

  • 13:54

    Spezialisten suchten bis Mitternacht die Schlucht ab

    Armin Grob, Fachspezialist Canyoning der Alpinen Rettung Ostschweiz, schildert die Suchaktion. Es seien Spezialisten mit dem Helikopter in der Schlucht abgelassen worden. Der Fundort lasse darauf schliessen, dass die Opfer durch Wasser mitgerissen und dabei umgekommen sind. Die Suche habe sich als sehr anspruchsvoll erwiesen, kurz nach Mitternacht musste die Suche aufgrund schlechten Wetters unterbrochen werden, sagt Armin Grob.

    Video
    Grob: «Die Opfer wurden wohl von den Gesteins- und Wassermassen mitgerissen»
    Aus News-Clip vom 13.08.2020.
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  • 13:51

    Opfer stammen aus Spanien

    Alle verstorbenen Männer kommen aus der nordöstlichen Region Navarra. Sie sind zwischen 30 und 48 Jahre alt. Insgesamt sind rund 100 Personen bei der Rettung beteiligt gewesen.

    Die Opfer sind erfahrene Canyoning-Sportler. Sie hätten in der Schweiz schon andere Schluchten begangen, sagt Hanspeter Krüsi. Die Parlitobelschlucht stelle, so der Spezialist, keine besonders schwierige Schlucht dar.

  • 13:50

    «Die Suche nach dem vierten Mann ist bislang erfolglos»

    Krüsi: «Als die Männergruppe nicht zum vereinbarten Treffpunkt eintraf, alarmierten die Frauen den Notruf. Beim Gigerstausee wurden zwei tote Männer aufgefunden, ein dritter in unmittelbarer Nähe ebenfalls tot aufgefunden. Heute Morgen um drei Uhr musste die Suche wegen schlechten Wetters leider aufgegeben werden. Sie wurde später wieder aufgenommen. Die Suche nach dem vierten Mann ist bislang erfolglos.»

    Video
    Krüsi: «Insgesamt standen gegen 100 Helfer im Einsatz»
    Aus News-Clip vom 13.08.2020.
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  • 13:47

    «Leider müssen wir von vier Toten ausgehen»

    Hanspeter Krüsi, Leiter Kommunikation Kantonspolizei St. Gallen, eröffnet die Medienkonferenz: «Leider müssen wir von vier Toten ausgehen. Drei Tote mussten wir gestern bergen, ein weiterer Mann wird vermisst.»

    Video
    Krüsi: «Leider müssen wir von vier Toten ausgehen»
    Aus News-Clip vom 13.08.2020.
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  • 13:36

    Willkommen zur Medienkonferenz aus Vättis

    Die Kantonspolizei St. Gallen informiert in Kürze über das Unglück in der Parlitobelschlucht. Das ist passiert:

    • Im Calfeisental im Kanton St. Gallen sind bei einem Canyoning-Unglück drei Personen ums Leben gekommen. Eine Person gilt als vermisst.
    • Bei den Betroffenen handle es sich um spanische Touristen, meldet die St. Galler Kantonspolizei. Sie seien privat unterwegs gewesen.
    • Das Unglück hat sich am Mittwoch vor 19 Uhr in der Parlitobelschlucht beim Weiler St. Martin ereignet.

Tagesschau, 13.08.2020, 12.45 Uhr

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