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«Es könnte Katastrophen geben»
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Chinesisches Neujahr Wie wird das Jahr der Ratte, Meister Wong?

Von den zwölf chinesischen Sternzeichen ist dieses Mal die Ratte dran. Was dies bedeutet, haben wir uns von einem chinesischen Wahrsager erklären lassen – ein nicht ganz ernst gemeinter Versuch.

In China werden die traditionellen Feiertage vom Mondkalender bestimmt. So auch das wichtigste Fest: das chinesische Neujahr. Nach unserem westlichen Kalender fällt es dieses Jahr auf den 25. Januar.

Mit dem neuen Jahr beginnt auch ein neues Tierkreiszeichen. Sowohl von den westlichen wie auch von den chinesischen Sternzeichen gibt es zwölf. Sie sind hier aber nicht nach Monaten aufgeteilt, sondern nach Jahren. Letztes Jahr stand im Zeichen des Schweins, dieses Jahr ist die Ratte dran. Genauer gesagt, die Metall-Ratte. Neben den Tierkreiszeichen wechseln sich auch fünf Elemente ab: Wasser, Erde, Holz, Feuer und Metall.

Für Europa mehrheitlich ein gutes Jahr

«Für Südosteuropa sehe ich ein gutes Jahr, auch Westeuropa wird ein mehrheitlich glückliches Jahr haben», erklärt der bekannte Hongkonger Wahrsager und Feng-Shui-Meister Joseph Wong. Im Osten Chinas dagegen müsse man nächstes Jahr aufpassen, meint er, auch in Teilen der USA. Da könnte es zu Katastrophen kommen: «Das sieht im Jahr der Ratte gar nicht gut aus.»

Joseph Wong in seinem Büro in Hongkong.
Legende: Der Wahrsager Joseph Wong gilt als einer der bekanntesten seiner Zunft. zvg

Für die weltweite Wirtschaft hat Joseph Wong ebenfalls keine guten Nachrichten: «Es wird politische Konflikte geben, der Handel wird dadurch beeinflusst werden», meint er. Geschäftsleuten rät Wong deshalb zur erhöhten Vorsicht. Für seine Vorhersagen schaut sich Meister Wong nicht nur die Tierkreiszeichen, sondern auch die zwölf Erdzweige und die sogenannten zehn Himmelsstämme an, die Teil des chinesischen Kalenders sind. Es ist ein komplexes Berechnungssystem, dass auch die Sterne berücksichtigt.

Die Schweiz ist ein Hase

Anhand des Datums des Nationalfeiertags und des Jahres 1291, erklärt Wong die Schweiz zu einem Hasen, im Element des Metalls. «Dieses kommende Jahr wird für die Schweiz mehrheitlich ein glückliches Jahr», sagt Wong voraus.

Von Antonio Banderas bis Prinz Harry

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Während die Ratte im Westen kaum mit positiven Eigenschaften verbunden wird, hat sie in China einen viel besseren Ruf. Menschen, die im Jahr der Ratte geboren wurden, gelten als intelligent, einfallsreich und vielseitig. Bekannte Ratten sind beispielsweise Schauspieler Antonio Banderas, Sängerin Nena, Musiker Sting, Skifahrer Bernhard Russi oder Prinz Harry.

Zwölf Tierzeichen gibt es, die sich Jahr für Jahr am Neujahrsfest ablösen. Die Kombination der Ratte mit dem Element Metall gibt es nur alle 60 Jahre.

Aber Achtung: Der Hase im Jahr der Ratte führe auch zu Konflikten, sagt Wong. Es könnte zu mehr Streit innerhalb des Landes und womöglich sogar zu finanziellen Problemen kommen.

Ob sich Wongs Vorhersagen erfüllen, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Das Jahr der Ratte endet am 11. Februar 2021. Dann wird die Ratte vom Ochsen abgelöst.

Jahr der Ratte beginnt in China düster

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Eine Frau mit Schutzmaske vor einem Neujahrsschild mit der Ratte.
Legende:Keystone

China begrüsst das Jahr der Ratte im Krisenmodus. Das Corona-Virus vermasselt den Chinesen ihr Neujahrsfest. Normalerweise machen sich vor dem Jahreswechsel in der grössten Reisewelle des Jahres Hunderte Millionen Menschen im ganzen Land unbeschwert auf den Weg zu ihrer Verwandtschaft.

Denn es ist Tradition, dass am Abend vor dem chinesischen Neujahrstag die ganze Familie zu einem gemeinsamen Essen zusammenkommt. Es gibt Teigtaschen und dazu wird im Fernsehen die grosse Neujahrsgala geschaut. Wo Feuerwerk noch nicht verboten ist, wird ab Mitternacht kräftig geknallt, um die bösen Geister zu vertreiben.

Doch die Angst vor einer Ansteckung mit der neuen Lungenkrankheit ist in diesem Jahr allgegenwärtig. Weil immer mehr Menschen mit Grippesymptomen auf das Coronavirus getestet werden, nimmt die Zahl der bestätigten Fälle unaufhörlich zu.

Sendebezug: Radio SRF 1, 25.1., 10 Uhr.

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