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Defektes Triebwerk Swiss-Flieger muss in Paris notlanden

  • Ein Flugzeug der Swiss mit 121 Menschen an Bord musste am späten Donnerstagnachmittag wegen eines defekten Triebwerks ausserplanmässig in Paris landen.
  • Die 116 Passagiere und fünf Crewmitglieder konnten den Flieger des Typs A220-300 sicher verlassen.
  • Betroffen war der Flug LX348 von Genf nach London Heathrow.
Legende: Video Aus dem Archiv: Wie gefährlich ist eine Notlandung? abspielen. Laufzeit 03:01 Minuten.
Aus 10vor10 vom 02.02.2017.

In der Luft habe die Cockpitcrew einen technischen Defekt am linken Triebwerk festgestellt, sagte ein Swiss-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Daraufhin hätten die Piloten beim Pariser Flughafen Charles de Gaulle um eine rasche Landung gebeten.

Laut Angaben des Branchenblattes «The Aviation Herald» hörten Passagiere einen Knall und sahen Flammen aus dem betroffenen Triebwerk schiessen. Der Swiss-Sprecher konnte dazu keine Angaben machen.

Ursache unbekannt

Die Maschine konnte in Paris sicher landen. Die Passagiere mussten die Nacht im Hotel am Flughafen verbringen. Sie sollen am Freitag ihre Reise nach London fortsetzen können. Die Ursache für den Zwischenfall ist noch unklar.

Das Flugzeug ist seit Juni 2018 für die Swiss im Einsatz. Es fliegt auf Europastrecken. Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus hat die von Bombardier übernommene Flugzeugbaureihe C-Serie in A220 umbenannt.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Kramer  (Kaspar)
    Ursache unbekannt?
    Ein defektes Triebwerk. Steht so im Text.
    Hört man sich in der Swiss-Werft um, erfährt man von 22 Stunden minimaler Funktionsdauer dieses problembehafteten Triebwerks von Pratt&Whitney. Dabei soll eine Wellendichtung Kernpunkt des Problems sein.
    Es gibt einen Grundsatz im Engineering: Zuverlässige Maschinen sind auf den ersten Blick nicht so effizient, die Effizienten dafür nicht so zuverlässig. Flugmotoren aller Generationen sind das beste Beispiel dafür.
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  • Kommentar von Werner Christmann  (chrischi1)
    Der Klimawandel. Bei den SBB verbiegen sich die Schienen und bei der Swiss gehen die Triebwerke in Flammen auf.
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    1. Antwort von M. Keller  (MK)
      @Christmann - cooler Kommentar (siehe Verhältnis Zustimmen/Ablehnung) bei diesem heissen Wetter :-)
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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    In Anbetracht der vielen Betriebsstunden der Triebwerke an den Verkehrsmaschinen, passieren solche Ausfälle (Brände, Defekte oder andere Probleme) der Motoren sehr selten. Die Piloten aller Luftfahrgesellschaften können (müssen!) jedes Flugzeug auch mit nur noch einem Triebwerk sicher zur Landung bringen! Solche Notlandungen werden laufend im Flug-Simulator geübt und nachkontrolliert! Trotzdem muss ein solcher Zwischenfall (Notlandung) für die Reisenden immer ein Horror sein!
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