Nur 2003 war heisser Der Rekord-Juni

Noch selten war es so früh im Jahr so heiss: Vom 19. bis 23. Juni erlebte die Schweiz eine eigentliche Hitzewelle, wie sie für den Juni atypisch ist.

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Ein Juni der Wetterrekorde

1:14 min, aus Tagesschau vom 30.6.2017

Der heisseste Wert: Am 23. Juni wurden in Sitten 36 Grad verzeichnet.

Die meisten Hitzetage: Ebenfalls in Sitten gab es 11 Tage mit Höchstwerten über 30 Grad. Normal wären dort rund 3 Hitzetage.

Die meisten Tropennächte: Lugano hält den Rekord mit 11 heissen Nächten, gefolgt von Locarno mit 9.

Die Nacht der Nächte: Nie war es so heiss wie in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni. Die Temperatur sank nirgends unter 25 Grad, im Thurgau, auf dem Zürichberg und in Neuenburg wurde die wärmste Juninacht seit Messbeginn registriert.

Hitze-Platz 2: Nur im Jahrhundertsommer 2003 war es heisser als im Juni 2017.

Das Rekordgewitter: Am Sonntagmorgen, 25. Juni, entlud sich über dem Südtessin ein Rekordgewitter. In Lugano fielen innerhalb einer Stunde 81,5 Millimeter Regen.

Die meisten Niederschläge: Auf der ganzen Alpensüdseite war es durch Regen am Monatsanfang und -ende viel zu nass. Seit 1963 hat es im Juni in Lugano nie mehr so viel geregnet. Insgesamt ist die Tessiner Stadt mit 486 Millimetern Regen an der Schweizer Spitze.

Der Kontrast: Zwischen den Regenfällen im Tessin gab es eine lange Trockenphase, so dass zum Teil sogar Waldbrandgefahr herrschte.

Die Sonnenscheindauer: An vielen Orten zeigte sich die Sonne mehr als 250 Stunden. Am meisten Sonnenschein wurde am Nordrand der Schweiz gemessen.

Das Ende der Hitze: Am Mittwoch, 28. Juni, ging die Hitze zu Ende. Doch die gute Nachricht: Bereits in der kommenden Woche geht es mit sommerlichen Temperaturen weiter.

So entstehen Sommergewitter