Zum Inhalt springen

Header

Video
Schneereiche Pisten – dank erfinderischer Skigebiete
Aus Tagesschau vom 04.11.2017.
abspielen
Inhalt

Der Winter kommt Die Schnee-Strategien der Skigebiete

Die Bergbahnen setzen auf unterschiedliche Methoden, um zu Winterbeginn schneebedeckte Pisten anbieten zu können.

Dieses Wochenende geht es los mit dem Schnee und dem Winter. Es wird bis hinunter auf 700 Meter über Meer schneien. In den Skigebieten ist man allerdings schon längst bereit. Da aber die Schneeverhältnisse seit Jahren unsicher sind, gerade im frühen Winter, gehen die Skistationen eigene Wege und setzen auf verschiedene Tricks und Strategien, um möglichst früh beschneite Pisten anbieten zu können.

Die einen lagern den Schnee ...

Schneehaufen.
Legende: Viele Skigebiete, wie etwa hier in Davos, setzen auf «Snow Farming», um alten Schnee zu konservieren. Keystone

So auch in Andermatt: Am Gemsstock macht eine frisch präparierte, weisse Piste Lust auf Schneesport. Doch die Piste gibt es nur dank eines Tricks. Denn eigentlich hätte es hier im Moment nicht genug Schnee, um Pisten zu präparieren. «Wir haben hier ‹Snow Farming› gemacht», sagt Silvio Schmid, Geschäftsführer der Skiarena Andermatt-Sedrun. Dazu wurde im Frühling der Schnee zu einem Haufen zusammengestossen, mit Flies abgedeckt und im Herbst wieder auf der Piste verteilt. «Nur weil wir das so gemacht haben, können wir am kommenden Wochenende in die Skisaison starten», so Schmid.

... andere bauen neue Anlagen

Eine andere Strategie hat das Skigebiet Sörenberg im Luzerner Entlebuch. Hier baut man für 40 Millionen Franken neue Anlagen auf höheren Lagen: So wird auf dem Rothorn (2300 m.ü.M.), eine neue Sesselbahn erstellt. «Zudem gibt es vom Berg bis ins Tal eine Beschneiungsanlage», sagt Fredy Portmann, Verwaltungsrats-Präsident der Sörenberg Bergbahnen. «Aufgrund der Klimaveränderung ist das dringend notwendig.»

... oder einen Speichersee

Im Wallis wollen die kürzlich fusionierten Aletsch-Bahnen einen neuen See als Wasserspeicher bauen, um das Skigebiet flächendeckend mit Schneekanonen zu beschneien. «Es ist sehr, sehr wichtig, dass wir ein solches Projekt hier realisieren können um die Schneesicherheit in unserem Gebiet zu garantieren», sagt Renato Kronig, Verwaltungsratspräsident der Aletsch-Bahnen.

Doch trotz aller Tricks und Strategien: Die Schneefälle, die für die kommenden Tage angesagt sind, sind in den Skigebieten natürlich äusserst willkommen.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Peter Sprecher  (b8ilys)
    Morgens auf der Kunstschneepiste fahren, dann mit dem Porsche Cayenne im Bio-Laden einkaufen, natürlich vegan!
  • Kommentar von René Balli  (René Balli)
    Nur Ewiggestrige kämpfen gegen Windmühlen!
  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    Immer neue Sessellifte und Bergbahnen werden in den Bergen verbaut. Da immer weniger Schnee muss mit Schneekanonen nach geholfen werden. Energieverschleuderung alles nur für den Profit. Die Berge werden zum Rummelplatz sondergleichen. Keiner nimmt Rücksicht auf die Tierwelt, die in ihrer Ruhe gestört werden. Aber diese Egoisten von Profitsüchtigen interessiert das nicht. Warum gönnen wir unser Umwelt keine Ruhe? Reicht es nicht was wir schon haben?