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Springflut am Mont-Saint-Michel
Aus Tagesschau vom 21.03.2015.
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Panorama Die Flut am Mont-Saint-Michel entzückt Tausende Schaulustige

Das zweite Naturereignis binnen 24 Stunden: Nach der Sonnenfinsternis gab es heute am Klosterberg Mont-Saint-Michel an der nordfranzösischen Küste eine «Jahrhundert-Flut». Tausende Menschen verfolgten das Spektakel.

Tausende Schaulustige haben am Morgen an dem weltbekannten Klosterfelsen Mont-Saint-Michel in der Normandie ein Naturspektakel der besonderen Art erlebt. Gegen 7.45 Uhr erreichte eine erwartete «Jahrhundert-Tide» ihren ersten Höhepunkt.

Das Schauspiel des bemerkenswerten Tidenhubs wird sich am Abend wiederholen.
Eine Springflut wird auch an Küstenorten in Grossbritannien, Kanada und Australien erwartet. Gesprochen wird zwar von einer Jahrhundertflut – tatsächlich kommt ein vergleichbares Naturereignis aber alle 18 Jahre vor.

Spezielle Küstenform macht Spektakel sichtbar

Ursache des Spektakels ist die besondere Sonne-Mond-Konstellation, die auch zur Sonnenfinsternis führte. Dadurch, dass Sonne und Mond in einer Linie mit der Erde stehen, verstärkt sich der Effekt der Anziehung. Der Unterschied zwischen Flut und Ebbe beträgt rund 14 Meter.

Das Ereignis ist am Mont-Saint-Michel bestens zu beobachten, weil dort die Halbinsel Cotentin am höchsten Punkt der Normandie und die bretonische Küste eine Art Trichter für das Meerwasser bilden. Schon zu normalen Zeiten ist der Tidenhub hier deutlich höher als anderswo.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von M. Hediger , Aarau
    Danke für die schönen Bilder! Sehr eindrücklich
  • Kommentar von Peter Smart , Ostschweiz
    Der Damm wurde inzwischen abgerissen, bitte aktuelle Bilder oder wenigstens Bildunterschrift korrigieren!
  • Kommentar von A.Etter , Reiden
    Ein sehr eindrückliches Ereignis, da bekommt man fast Gänsehaut. Und der Mont-Saint-Michel ist einfach wunderschön. Ebbe und Flut finde ich persönlich etwas sehr interessantes.
    1. Antwort von Marlene Zelger , 6370 Stans
      Da kann ich Ihnen beipflichten, A. Etter. Anfangs 70er verbrachte ich dort mit meinen Eltern eine Nacht. Gegen Abend, als es Ebbe war, fuhren wir zur Insel. Dann erlebten wir die eindrückliche Flut. Was mir auch unvergesslich bleibt, war nach einem kurzen Rundgang das späte Nachtessen, währenddessen der Kellner schon die Stühle auf die Tische stellte und emsig den Boden wischte. Ein Wunder, dass er uns nicht auch noch "erwischte".