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Legende: Video Umweltaktivisten färben in Zürich Limmat giftgrün abspielen. Laufzeit 00:52 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 10.09.2019.
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Eigenartige Flussfarbe Farbattacke auf die Limmat

  • Laut Stadtpolizei haben Unbekannte im Kreis 1 der Stadt Zürich die Limmat mit dem Farbstoff Uranin grün eingefärbt.
  • Wie die Polizei am Dienstagabend bekannt gab, ist die Substanz für Mensch und Umwelt ungefährlich.

Kurz nach 12 Uhr ging demnach bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung ein, dass die Limmat grasgrün eingefärbt worden sei, meldet die Stadtpolizei Zürich. Sie habe umgehend Abklärungen eingeleitet und die Wasserschutzpolizei aufgeboten. Zudem seien Detektive eingesetzt worden, um den Ursprung der Verfärbung abzuklären.

Aufgrund erster Erkenntnisse könne davon ausgegangen werden, dass die Limmat von mehreren unbekannten Demonstrierenden grün eingefärbt worden ist, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen, teilt die Stadtpolizei in einer Mitteilung mit.

Eine Wasserprobe wurde vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) untersucht. Dieses gibt laut Stadtpolizei Entwarnung: Bei der verwendeten Substanz handelt es sich um Uranin. Es ist für Mensch und Natur ungefährlich. Weiter haben Abklärungen der Polizei ergeben, dass das Uranin vermutlich in Pulverform zwischen der Quai- und der Rathausbrücke in die Limmat gelangte.

Legende: Video Nach Farbattacke. Die Limmat fliesst grün durch Zürich abspielen. Laufzeit 00:11 Minuten.
Aus News-Clip vom 10.09.2019.

Eine Fachgruppe der Wasserschutzpolizei hat weitere Ermittlungen aufgenommen. Zudem prüft die Stadtpolizei Zürich, ob der Polizeieinsatz den bisher unbekannten Verantwortlichen in Rechnung gestellt wird.

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79 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Meier  (Epikur)
    Dieser Stoff ist sogar in den USA, der umweltfreundlichsten Nation auf Erden, seit 1996 als Färbungsmittel für Flüsse am St. Patrick`s Day verboten, u. es werden alternative, organische Farbstoffe eingesetzt. Absolut verantwortungslose, selbstgerechte und schlicht unnötig dumme Aktion. Wenn jetzt jeder anfängt wegen irgendeiner selbsternannten, gerechten Sache irgendwas einzufärben, anzumalen oder aufzuhängen, leben wir bald in einer Tinguely Skulptur. Klima-Schutz ist ohnehin ein Top-Thema.
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    1. Antwort von W. Pip  (W. Pip)
      Die USA, die umweltfreundlichste Nation auf Erden? Danke für den Witz. :-)
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  • Kommentar von Andreas Iten  (Bauer der ältere)
    Wenn es bürgerliche Aktivisten gewesen wären, wäre der Aufschrei in Zürich ziemlich heftig und gegen die Schuldigen würde Strafanzeige gemacht.
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    1. Antwort von Mark Stalden  (Mark)
      Es gibt Bürgerliche Aktivisten?
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  • Kommentar von Selina Caviezel  (Selinac)
    Statt sich über die Aktivisten aufzuregen, könnte man sich auch mal überlegen ob man selbst etwas gegen den Klimawandel unternimmt. Solche Menschen wie diese wollen andere Personen dazu anregen, sich selbst dazu Gedanken zu machen. Würde jede einzelne Person auch nur ein bisschen acht auf unsere Umwelt geben, dann wäre es schon ein riesiger Schritt gegen den Klimawandel. Stattdessen werden viele Personen nur wütend wegen denn ach so schlimmen Umweltverschmutzern/Rebellen/Aktivisten. Schade..
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    1. Antwort von Andreas Müller  (Hugh Everett)
      Der Denkfehler, "wenn alle ein bisschen machen würden dann..." ist im Moment zwar extrem populär, aber leider grundfalsch. Ich geben ihnen ein Beispiel. Wenn die Bevölkerung einer Stadt mit 10'000 Einwohner ein Schwimmbad (50x25x2m) mit 1L Krügen leeren wollte, damit jeder Einwohner etwas beitragen kann, schaffen sie es nach einem Durchgang, den Pegelstand um 3mm zu senken. Alle haben ein bisschen was gemacht und es hat auch nur ein bisschen geholfen.
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    2. Antwort von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
      da alle schreiben, dass es ungiftig war solidarisiert man sich doch gerne mit den aktivisten. es geht ja auch gegen alle bünzlischweizer. somit legitimiert sich diese aktion von ganz alleine. nächstes mal zünden wir doch einfach in bern das münster an. ist alt, steht im weg rum und niemand kommt zu schaden. wir können es ja noch als kunst deklarieren. arme schweiz, arme welt...
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    3. Antwort von Selina Caviezel  (Selinac)
      und wieder weicht jeder der Frage aus, waa man selbst gegen den Klimawandel tun würde..
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    4. Antwort von Maria Meier  (MMeier)
      in der Badi-Beiz sitzen und ein Bier trinken würden anstatt mit zu helfen, würden dann nur noch gerade 14 Sec Differenz ausmachen. Ob sie dann am nächsten Tag in der Dorfbeiz auch noch ein Bier bekommen würden ist allerdings eine andere Geschichte.
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