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Projektkunst in New York Ertrinken auf dem Times Square

Künstler-Gruppe macht mit einer spektakulären Aktion auf die Gefahren durch den steigenden Meeresspiegel aufmerksam.

Legende: Video Künstleraktion auf dem Times Square abspielen. Laufzeit 1:07 Minuten.
Vom 02.06.2017.

Während Trump das Pariser Klimaabkommen kündigt, macht eine Künstler-Gruppe mit der Aktion «Holoscenes» in New York auf Gefahren durch den steigenden Meeresspiegel, Überflutungen und schmelzenden Gletscher aufmerksam.

Über drei Tage halten sich die Künstler für jeweils fünf Stunden abwechselnd in einem Wassertank auf. Innerhalb von 45 Sekunden füllt sich dieser mit knapp elf Tonnen Wasser.

Die Darsteller zeigen verschiedene Choreographien: Sie putzen, lesen Zeitung oder spielen Gitarre und müssen auf die Wassermengen im rasch gefluteten Tank reagieren. Die Aktion spielt darauf an, wie Menschen im Alltag – beispielsweise Bewohner kleiner Inselstaaten wie Nauru oder der Malediven – mit steigenden Meeresspiegeln umgehen.

Mit Tanzen das Handy aufladen

Die Aktion läuft bis Samstag. «Holoscenes» ist Teil des mehrtägigen World Science Festivals, bei dem auch eine Art Tanzfläche für nachhaltige Energie gezeigt wird. Mit Tanz- und anderen Bewegungen kann dort dank spezieller Technik sogar das eigene Handy aufgeladen werden.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Margot Helmers (Margot Helmers)
    Die Eismasse der Arktis ist 25,71 Millionen km3, Grönland 2,85, Rest 0,18; das ergibt zusammen 28,74 Millionen km3. Alle Weltmeere haben zusammen 1,332 Milliarden km3 Wasser. Selbst wenn alle Gletscher der Welt schmelzen würden, dann würde das Meer um einen cm ansteigen. In den Meeren befinden sich 97 % des Wassers, die restlichen 3 % sind Süsswasser. Evtl. sollte man darüber nachdenken das arktische Eis (Süsswasser) als Trinkwasser nützen.
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    1. Antwort von M. Jaeger (jegerlein)
      Aber es lässt sich halt sehr viel Geld verdienen mit dieser "Horror" Vision. An den Teufel glaubt niemand mehr, also muss ein Ersatz her (der steigende Meeresspiegel); und siehe da all diese Atheisten und Religionskritiker sind doch noch gläubig geworden. Schon lustig :-) Übrigens hat auch Al Gore ein Haus am Meer, an seine gepredigte Apokalypse scheint er selber nicht allzu fest zu glauben, Hauptsache seine Schäfchen tun es...
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    2. Antwort von Margot Helmers (Margot Helmers)
      Genau, und zwar ein riesiges Anwesen. Al Gore bekommt bis zu 250'000 US $ pro Stunde für einen Vortrag über den Klimawandel. Und der Emissionshandel mit den Zertifikaten von 100 Milliarden US $ pro Jahr bekommt fast nur die Hochfinanz / Banken mit ihren verschachtelten Tochtergesellschaften.
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