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Grandiose Feier im kroatischen Rijeka (unkomm.)
Aus News-Clip vom 02.02.2020.
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Europas Kulturhauptstädte 2020 Party, Punk und pralle Blitze in Rijeka

  • Die kroatische Hafenstadt Rijeka und das irische Galway sind die beiden Europäischen Kulturhauptstädte 2020.
  • Die feierliche Eröffnung in der Stadt am Mittelmeer wurde zu einem fulminanten Zusammenspiel von Klängen und visuellen Effekten.
  • Im irischen Galway, das sich zu einem Anziehungspunkt für Studenten entwickelt hat, wird sogar der Brexit zum Thema – durch eine eigens geschaffene Installation.

Mit einem fulminanten Spektakel im Hafenbecken ist die kroatische Adria-Stadt Rijeka am Samstagabend in ihr Jahr als Europäische Kulturhauptstadt gestartet.

Mehr als 200 Mitwirkende gestalteten zur feierlichen Eröffnung des Programmreigens die «Opera Industriale», eine Komposition der Kroaten Josip Marsic und Zoran Medved. Das Werk erweckte den Sound der Industrie, die einst Rijeka gross gemacht hatte, und erinnerte an den rebellischen Punk-Rock, für den die kroatische Stadt im ehemaligen Jugoslawien bekannt war.

Gewaltige Klangkulisse zum Auftakt

Zahlreichende Mitwirkende entfalteten eine gewaltige Sound-Kulisse: Orchester, wilde Sprechchöre, zwei Dutzend E-Gitarristen, zehn Trommler, Dampfhämmer, Schneidbrenner und Hunderte Zuschauer, die Kuhglocken in die Hand gedrückt bekamen.

Tänzer des städtischen Theaters mimten Werftarbeiter. Die Funken der Schneidbrenner liessen einen mächtigen Hafenkran wie einen brennenden Baum erscheinen.

«Hafen der Vielfalt»

Das Kulturhauptstadt-Jahr steht in Rijeka unter dem Motto «Hafen der Vielfalt». Geplant sind mehr als 300 Programme mit mehr als 600 Events. Sie gruppieren sich um die Themen Wasser, Arbeit und Migration, die den Ort seit Jahrhunderten prägen.

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Co-Organisatorin Irena Segota über Rijekas Kulturprogramm
Aus News-Clip vom 02.02.2020.
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Mit 130'000 Einwohnern ist Rijeka die drittgrösste Stadt Kroatiens und die erste Stadt des Landes, die Europäische Kulturhauptstadt ist. Nach Vorstellung der Organisatoren soll die Stadt Impulse erhalten, um sich für das post-industrielle Zeitalter neu zu erfinden. Zugleich will sie sich als weltoffene und tolerante Metropole präsentieren.

Irland: Brilliante Eröffnungsfeier

Hochburg für traditionelle Musik in Irland

Gleichfalls am Samstag wurde das ehemalige irische Fischerdorf Galway Europäische Kulturhauptstadt. Beide Städte führen den Titel bis Ende dieses Jahres. Bis nächstes Jahr widmen sich fast 2000 Veranstaltungen den Themen Sprache, Landschaft und Migration.

Galway hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer vor allem bei Studenten beliebten Stadt mit 80'000 Einwohnern gemausert, die als Hochburg für die traditionelle irische Musik gilt. Die Feierlichkeiten zur Eröffnung finden in Irland an mehreren Orten bis zum 7. Februar statt und orientieren sich am keltischen Kalender. Das Programm von Galway steht unter dem Motto «Let the Magic In» (etwa: «Lass' den Zauber rein»).

Installation erinnert an den Brexit

Gaukler, Tänzer und Freudenfeuer gehören zu den Eröffnungszeremonien in der ersten Woche. In den kommenden Monaten wird auch die Interpretation eines uralten literarischen Epos, der Geschichte von Gilgamesch, dargeboten.

Galway lädt zu Hunderten Events

Eine Installation namens «Borderline» (Grenzlinie) soll an den gerade vollzogenen Brexit erinnern, und am St. Patrick's Day im März werden die Connemara-Berge in Grün erstrahlen.

Die Kulturhauptstadt Europas ist eine Initiative der Europäischen Union. Jedes Jahr werden zwei Städte ernannt - eine aus den alten EU-Staaten und eine aus den neuen.

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