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Fahrleitungsstörung behoben Gotthard-Basistunnel ist wieder vollständig befahrbar

  • Der Gotthard-Basistunnel ist am Mittwochmorgen für den Personenverkehr gesperrt gewesen.
  • Grund für dafür war eine Fahrleitungsstörung.
  • Diese ist inzwischen wieder behoben.

Wie die SBB mitteilte, führten zwei gleichzeitige, aber unabhängige Ereignisse dazu, dass beide Röhren des Gotthard-Basistunnels um 7.30 Uhr für den Verkehr gesperrt werden mussten. In der Röhre, in denen die Züge Richtung Süden fahren, kam es zu einer Fahrleitungsstörung, in der Nordröhre erlitt ein Güterzug einen technischen Defekt.

Wenig Störungen im neuen Tunnel

Wie die SBB betont, sind Störungen im Basistunnel selten. In den ersten 18 Betriebsmonaten hätten 99 Prozent der Personenzüge regulär durch den Tunnel fahren können. Der Basistunnel zwischen Erstfeld UR und Bodio TI war 2016 eröffnet worden. Er ist mit 57 Kilometern der längste Bahntunnel der Welt.

Zwei Güterzüge mussten vom Lösch- und Rettungszug der SBB abgeschleppt werden. Die Nordröhre konnte, nachdem die Ursache der Störung abgeklärt war, um 12.30 Uhr wieder für den Güterverkehr freigegeben werden.

In der Südröhre waren dagegen Reparaturarbeiten nötig, so dass diese um 21.30 Uhr wieder befahrbar war. Es musste noch bis zirka 22.45 Uhr mit Verspätungen und vereinzelten Zugausfällen gerechnet werden.

Wegen den eingeschränkten Kapazitäten wurden die Personenzüge über die alte Bergstrecke via Göschenen (UR) und Airolo (TI) umgeleitet. Die Passagiere mussten mit Verspätungen von bis zu 60 Minuten rechnen.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Keine Sorge! Die SBB wird bald entlastet, weil die Post ihre Päckli & Co. in Zukunft mit Lastwagen transportieren will, damit die Kundschaft ihre Ware schneller ins Haus geliefert bekommt, was dann halt wieder dem Strassenbelag vermehrt zusetzt.. .
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Was ist eigentlich los mit den SBB? Fast jeden Tag hört man im Radio von Zugsausfällen infolge Störungen in den Zügen und den Anlagen noch und noch. Tja, das sind nicht mehr die Schweizerischen Bundesbahnen die berühmten von einst. Es ist nicht mehr die Qualität, wo noch robustes Handwerk drinsteckte. Es ist extrem störungsanfälliges Hightechmaterial. Da überfällt einem schon mal leise Wehmut nach der guten alten Eisenbahn
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Die NEAT-Löcher (Flachbahn-Strecken) wurden in erster Linie für den schweren internationalen Güterverkehr zwischen Skandinavien und Italien geplant und gebaut. Diese heute rollenden Züge sind meistens gewichtsmässig ausgelastet und dem entsprechend mit den nötigen Triebfahrzeugen (Loks) bespannt. Diese schweren Züge könnten nicht (ohne zusätzliche Loks) einfach über die steile, alte Bergstrecke umgeleitet werden! Bei den Reisezügen trifft dieses Gewichtsproblem nicht zu, darum die Umleitung!
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