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Wenn Schweizer Hooligans zu «Muslimen» werden
Aus SRF News vom 01.06.2018.
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Fake News in England Wie aus Schweizer Hooligans muslimische Randalierer werden

  • Im Internet geht ein Video viral, das angeblich gewalttätige Moslems in den Strassen von Birmingham (GB) zeigt.
  • Die Bilder stammen in Wahrheit aus Basel. Dort haben sich am 19. Mai nach einem Fussballspiel Hooligans geprügelt.
  • Birmingham wird nicht zum ersten Mal Opfer von Fake News. Der US-Sender Fox News bezeichnete die Stadt 2015 als «No-Go-Zone» für Nicht-Moslems.

Das Video ist beängstigend: Es zeigt vermummte Typen in einer dunklen Strasse im Gewaltrausch. In Sozialen Medien wurden die Bilder tausendfach geteilt, vor allem in der rechten Szene. Behauptet wird, zu sehen seien randalierend Moslems.

Die selben Bilder haben im Mai in der Schweiz für Aufsehen gesorgt. Sie zeigen Hooligans, die in Basel aufeinander los gehen.

Den Schwindel aufgedeckt hat der britische TV-Sender Channel4, welcher immer wieder Fake-News entlarvt.

Immer wieder Birmingham

Die britische Stadt Birmingham wird immer wieder verunglimpft. 2015 behauptete der US-Sender Fox News, Birmingham sei für Nicht-Muslime eine No-Go-Zone. Der Sender musste sich später dafür entschuldigen.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Frage Ist da ein Unterschied.. Hooligan versus andere Gewalttaetige ...?
    1. Antwort von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
      ach vergessen... das sollte Ironie sein....
  • Kommentar von Oliver Beuggert  (Sick Society)
    Vielen Dank für den tip Bilder auf social media immer kritisch hinterfragen. Doch da hört bei mir das kritische denken nicht einfach auf, ich hinterfrage auch alles was ich hier bei SRF oder Reuters, Bloomberg, ARD, Der Spiegel, Blick oder Weltwoche Sehe oder Lese. Denn auch ihr seit nicht Immun gegen Fake News! Wie der jüngste Fall Babtschenko beweist.
    1. Antwort von S. Platter  (S.Platter)
      Das stimmt, allerdings ist ein grosser Unterschied, dass bei den oben genannten Medien sehr strenge Anforderungen bestehen und alle Fakten, Quellen und Bildmaterialien auf ihre Echtheit geprüft werden, bevor etwas veröffentlicht wird. Das ist ja der Grund wieso es eine reine Nachritenagentur wie Reuters heute überhaupt noch braucht. Fehler sind zwar nicht ausgeschlossen, aber weit weniger wahrscheinlich.
  • Kommentar von Udo Gerschler  (UG)
    Nun sollte aber nicht gleich so getan werden als gebe es keine solche Zonen in England oder anderswo mit Islamischen Hintergrund.
    1. Antwort von Hanspeter Müller  (HPMüller)
      Muss es ja, sonst würden ganz viele gemachte Weltbilder zusammenfallen. Das wäre ja schade. Oder wieder einmal: Es muss sein, was sein muss... Und nein, es gibt keine solchen Zonen in GB. Es gibt sicherere und weniger sichere Quartiere in allen Grossstädten. Hat aber nichts mit Religion zu tun, sondern mit ganz gewöhnlichen kriminellen Banden.