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Feuervulkan in Guatemala Über 65 Menschen sterben nach Vulkanausbruch

  • Die Zahl der Opfer nach dem Ausbruch des Volcán del Fuego in Guatemala ist gemäss Katastrophenschutz auf mindestens 69 gestiegen.
  • Zudem hätten Dutzende Menschen ernsthafte Verletzungen erlitten; viele davon Verbrennungen.
  • Rund 3200 Menschen mussten das Gebiet verlassen.

Etwa 1,7 Millionen Menschen seien von dem Vulkanausbruch betroffen. Nach Angaben des Katastrophenschutzes Conred mussten 3100 Menschen aus dem Gebiet um den Vulkan rund 70 Kilometer südwestlich von der Hauptstadt Guatemala-Stadt in Sicherheit gebracht werden.

Über dem Gebiet breitete sich eine riesige Rauch- und Aschewolke aus. In Videos aus der Region waren Strassenzüge zu sehen, die mit einer weissgrauen Ascheschicht überzogen waren.

Präsident Jimmy Morales erklärte unterdessen den Notstand, um schneller Hilfe in das Unglücksgebiet bringen zu können.

Legende: Video Guatemalas «Feuervulkan» spuckt Asche und Gestein abspielen. Laufzeit 00:59 Minuten.
Aus SRF News vom 04.06.2018.

Schlimmster Ausbruch seit Jahren

Nach Conred-Angaben handelte es sich um den schlimmsten Ausbruch der vergangenen Jahre. In vier Departements des mittelamerikanischen Landes gingen Asche und Gestein nieder. Die Rauchwolken waren demnach bis in einer Höhe von sechs Kilometern über dem Meeresspiegel zu sehen.

Der Flughafen von Guatemala-Stadt musste wegen Ascheregens auf der Landebahn geschlossen werden, wie die Flugbehörde DGAC mitteilte.

Legende: Der Volcán del Fuege liegt nur wenige Kilometer neben Guatemala-Stadt. SRF

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Christa Schmeide (Christa Schmeide)
    Da sieht man, wie klein und hilflos der Mensch den Naturgewalten ausgeliefert ist. Meine Gedanken sind bei den armen Menschen. Gemessen an diesem Unheil, sollten wir uns mal besinnen, bescheidener zu sein. Liebes Team von Srf weiter würde mich es doch auch mal interessieren, ob diese Wolken einen Einfluss auf den Golfstrom haben, denn sie verdunkeln doch partiell die Atmosphäre und welche Spätfolgen das evtl. auf das Wetter in Europa haben wird. Vielen Dank hierfür
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