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Wer bei einer Video-Konferenz unliebsame Überraschungen vermeiden will, hält sich am besten an unsere Ratschläge
abspielen. Laufzeit 03:27 Minuten.
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Fiese Fallen im Homeoffice Der Video-Konferenz-Knigge

Viele von uns wickeln dieser Tage ihre Kommunikation per Video-Chat ab. Und viele von uns tappen dabei in so manches Fettnäpfchen. Peinliche Hintergründe oder Lärmbelästigung: Wir sagen, welche Benimmregeln für Video-Konferenzen gelten, egal ob bei der Arbeit oder privat.

Seit Wochen üben wir uns im «Social Distancing» und damit zwangsläufig auch im Video-Telefonieren. Um dabei Pannen und peinlichen Momente zu vermeiden, hält man sich am besten an unseren kleinen Knigge der Video-Telefonie:

Vor dem Gespräch

  • Auch bei virtuellen Treffen soll man sich präsentabel kleiden – und zwar oben und unten! Wer während des Gesprächs unerwartet aufstehen muss, will schliesslich nicht in ausgeleierten Unterhosen dastehen.
  • Bei einer Video-Konferenz gibt man den anderen Teilnehmern auch Einblick in die eigene Wohnsituation. Darum: Zimmer aufräumen oder die Kamera zumindest so ausrichten, dass bloss der aufgeräumte Teil der Wohnung zu sehen ist.
  • Falls nicht nur die Wohnung, sondern auch der Desktop gestreamt wird, muss auch der vor Beginn der Video-Konferenz aufgeräumt werden. Sonst sehen die Mitarbeiter plötzlich auch private oder peinliche Dateien, Ordner oder Tabs (Sie wissen, was wir meinen).
  • Ton: Ein gutes Headset verwenden. Für die anderen Gesprächsteilnehmer wird das Zuhören zur Qual, wenn der ganze Raum mit hallt und jedes Geräusch aus dem Hintergrund gesendet wird.
  • Bild: Kamera fix auf Augenhöhe aufstellen und nicht in der Hand halten. Nicht mit dem Rücken vor ein helles Fenster oder eine Lichtquelle sitzen, sondern das Licht ins Gesicht fallen lassen.
  • So charmant die kleine Tochter oder der nur mit einem Badetuch bekleidete Ehemann auch sein können, die während der Video-Konferenz plötzlich durch den Hintergrund huschen: Wer ungewollte Störungen vermeiden will, weist Kinder, Ehepartner oder Mitbewohner vor Beginn des Gesprächs auf die bald beginnende Video-Konferenz hin.

Während des Gesprächs

  • Der aufmerksame Gesprächsteilnehmer/die aufmerksame Gesprächsteilnehmerin stellen ihr Mikrofon auf stumm, wenn sie nicht am Reden sind. Dabei darf man aber nicht vergessen, sein Mikrofon auch wieder einzuschalten, sobald man etwas zu sagen hat.
  • Nicht ins Mikrofon atmen und das Mikrofon nicht zu nahe an den Mund oder die Nase halten. Nichts ist störender, als während einer Video-Konferenz vor allem das laute Schnaufen der anderen Teilnehmer zu hören.
  • Kein Multitasking: Liegengebliebene Mails beantworten oder ein saftiges Sandwich verdrücken ist während einem Video-Gespräch genauso unangebracht wie in einer echten Konferenz.
  • Wer besonders anständig ist, versucht seinem Gegenüber beim Gespräch in die Augen zu schauen. Im Falle einer Video-Konferenz schaut man also beim Sprechen direkt in die Kamera.

SRF 3, 23. April 2020, 08:10 Uhr

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Lily Mathys  (Alle vergeben)
    Als TV Sender: gäbe es auch nicht Tipps zum Licht? Das ist kein Witz. Mich gruselt es jedes Mal, wenn Leute nur mit dem Bildschirmlicht in einem dunklen Raum Video chatten. Oder die Bürolampe (Spot) auf die Kamera zielt.
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  • Kommentar von Beat Reuteler  (br)
    Was auch in die Empfehlungen gehören sollte, ist dass bei der Mehrzahl der Konferenzen das Video gar nicht nötig ist. Solange keine Telinehmer dabei sind die man noch kennenlernen will, oder die einen kennenlernen möchten, also z.B. alle Meetings mit Teilnehmern aus der eigenen Firma, gibt es null Grund das Video eingeschaltet zu haben. So war meine Kamera z.B. bis jetzt während der ganzen Lockdown Periode noch nie eingeschaltet.
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  • Kommentar von Halbeisen Charles  (chh)
    Es ist ja schon eine Zumutung, dass man nicht einmal in der eigenen Wohnung und auf dem eigenen PC Privatheit hat. Unfreiwilliges Home Office muss so schnell wie möglich wieder verschwinden. Die Pflichten gegenüber dem Arbeitgeber müssen begrenzt bleiben und es darf keinen Abstrich an den Persönlichkeitsrechten geben.
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    1. Antwort von Beno Trütsch  (benotruetsch)
      Meine Güte, man kann sich doch entsprechend einrichten. Mein Arbeitgeber schaut mir sowieso nicht auf den Bildschirm, wenn schon sind es die Mitarbeiter, mit denen ich gerade was besprechen will und ich mein Bildschirm bewusst teile. Das da nichts zu sehen sein soll, was ich auch normal bei der Arbeit offen hätte ist doch selbstverständlich. Man kann sich ja z.B. auch ein separaten Benutzaccount anlegen für die Arbeit. Ich bin froh, dass ich weiterhin arbeiten kann, wenn auch von zuhause.
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    2. Antwort von Hans Meier  (CO2-HAHA)
      Das sind Empfehlungen! Niemand zwingt Sie sich daran zu halten!
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