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«Fürst der Finsternis» Schock-Rocker Alice Cooper wird 70

Mit seinem exzentrischen, düsteren Look und Songs wie «Poison», «No More Mr. Nice Guy» oder «School's Out» machte sich der US-Rockmusiker Alice Cooper einen Ruf als «Fürst der Finsternis».

Schweres Augen Make-up, ausgefallene Hüte und schauerliche Bühnenbilder sind das Markenzeichen von Alice Cooper. Doch eigentlich ist der Schock-Rocker alles andere als gruselig. Wie diese sieben Fakten zeigen:

1. Namensänderung

Alice Cooper wurde 1948 als Vincent Damon Furnier geboren. Alice Cooper war der Name seiner Band. Nach deren Auflösung liess Furnier sich offiziell umbenennen und startete seine Solo-Karriere.

2. Pfarrerssohn

Sein Vater war Pastor in der «Kirche Jesus Christi der Heiligen der Letzten Tage» in Phoenix, Arizona und Cooper selbst war ein aktives Mitglied der mormonischen Kirchengemeinde.

3. Passionierter Golfer

Alice Cooper soll bis zu sechsmal die Woche den Golfschläger schwingen. Jährlich veranstaltet er zudem ein Charity-Turnier, das «Alice Cooper Celebrity AM Golf Tournament»

4. Familienmensch

Im Jahr 1976 heiratete er die Tänzerin Sheryl Goddard. Das Paar ist nach eigenen Angaben auch nach über 40 Jahren Ehe noch glücklich und hat drei Kinder.

5. Politisch aktiv

1988 ging Alice Cooper ins Rennen um das Amt des Gouverneurs von Arizona. Sein Slogan: «A Troubled Man for Troubled Times» (dt.: Ein unruhiger Mann für unruhige Zeiten).

6. Babysitter von Keanu Reeves

Keanu Reeves Mutter liess ihren Sohn oft bei Nachbar Alice Cooper, wenn sie zur Arbeit musste. Dass «Mr. Cooper» berühmt ist, realisierte der heutige Hollywood-Schauspieler allerdings erst Jahre später.

7. Schock-Rocker aus Versehen

Sein morbides Image ist einem Zwischenfall bei einem Konzert 1969 in Toronto zu verdanken. Ein Zuschauer warf ein lebendes Huhn auf die Bühne. Cooper wollte es fliegen lassen und warf es ab der Bühne. Das Tier landete tot und blutverspritzt in der Menge.

Legende: Video «Poison» von Alice Cooper abspielen. Laufzeit 04:31 Minuten.
Aus Glanz & Gloria-Clip vom 22.01.2018.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Flurin Amsler (Fluamsler)
    Alles Gute zum Geburtstag! Ich sah ihn vor einigen Jahren am Sonisphere-Festival in Basel: War ein toller Auftritt und am nächsten Tag folgte mit Judas Priest und Iron Maiden weitere Metal-Schlachtschiffe. Kulisse, Schminke und vor allem die Schafott-Nummer am Ende ist schon sehr gut gemacht. Kann seine Konzerte definitiv empfehlen!
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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Happy birthday! Höre ihn bis heute sehr gerne.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Wer sich solche Bilder von sogenannten "Rock-Stars" der vergangenen 68er-Jahre genau ansieht, ist über die entstandene gesellschaftliche Verrohung und Anstandslosigkeit nicht erstaunt oder überrascht! Solche "Monster" wurden und werden als "musikalische Götter" hochstilisiert und verehrt! (Als Beispiele einer besseren, humaneren und toleranteren Menschheits-Illusion!). Ich (als alter "Grufti") sah und sehe das ganz anders und dazu stehe ich auch!
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    1. Antwort von Manuela Fitzi (Mano)
      So eine qualifizierte Meinung aus der niedlichen Schweiz, jööö... Die Wahrheit ist: Alice Cooper stammt von Detroit, von der Hochburg der US-Metallindustrie seinerzeit. Diese Härte der anständigen Büezer, die jeden Tag Knochenarbeit verrichtet haben, spielt sich in seiner Musik - auch vom Klang her - wider. Auch die Texte bedienen diese einfache Denkweise. Diese Büezer, seine Fans, entflohen ihrer Realität in die spektakulären, skurillen Shows von Alice.
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    2. Antwort von Mirjam Sutter (mse)
      Zitat des von ihnen als "Monster" bezeichneten: "Ich spiele einen wirklich bösen Charakter. Aber alle wissen, dass ich nicht so bin. Ich gehe in die Kirche, ich lese die Bibel. Aber wenn ich arbeite, dann bin ich böse. Aber in meiner Show ist nichts Antichristliches dabei. Keine Schimpfwörter, keine Nacktheit, keine Gotteslästerung. Das, was ich tue, ist Horror-Comedy." Im vergleich zur heutigen Zeit, ist seine Show "heilig"...
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    3. Antwort von M. W. (Tom Maskil)
      Ich kann Ihre Meinung gut nachvollziehen. Als Aussenstehender kann man diesen Eindruck gut gewinnen. Bei A. Cooper ist der Fall etwas anders, siehe Kommentar Mirjam Sutter. Ein interessanter Artikel dazu ist auch unter http://www.teletext.ch/de/Webtext/News/Stars/0778c6a0-bdb2-4459-8788-be8bba525e42 zu finden.
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    4. Antwort von Samuel Röthlisberger (S.Roethlisberger)
      Wie bei Marylin Manson, wo sich die Leute empören. Das ist alles Show. So wie die Volksmusik einem die heile Welt vorspielt.
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