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Game Awards 2018 Das Game des Jahres: Haudrauf-Held wird Vater

Zum fünften Mal wurden in den USA die Game Awards verliehen, die «Oscars» der Game-Industrie. Die grössten Gewinner waren von vorneweg klar, trotzdem gab es ein paar Überraschungen.

Legende: Audio Game Awards 2018 abspielen. Laufzeit 03:35 Minuten.
03:35 min, aus Audio Aktuell SRF 3 vom 07.12.2018.

Nein, es ist nicht «Red Dead Redemption 2», das «Game des Jahres» wurde. Stattdessen erhielt «God of War» die Krone – eine grosse Überraschung für viele. Der vierte Teil ist ein kompletter Neustart der «God of War»-Serie und spielt erstmals in der nordischen Mythologie. Und: Der ehemalige Haudrauf-Held Kratos ist plötzlich Vater. Im Vordergrund steht also eine berührende Vater-Sohn-Geschichte.

Der unglaublich grosse Erfolg von «Red Dead Redemption 2» (RockStar Games) liess jedoch niemanden daran zweifeln, dass das Game gleich in mehreren Kategorien Preise holen würde:

  • Beste Geschichte
  • Bester Soundtrack / beste Musik
  • Beste Performance: Roger Clark als Arthur Morgan
  • Bestes Audio-Design

Und in diesen Preisen ist auch ein Stück Schweiz drin: Der Schweizer Musiker Mario Batkovic wirkte selber an der Musik und am Sounddesign mit.

SonicFox stiehlt allen die Show

Der beste Moment der mehr als dreistündigen Game Awards war aber, als Dominique «SonicFox» McLean den Titel des besten E-Sports-Spielers erhielt. Der 20-jährige US-Amerikaner ist auf Prügelspiele spezialisiert und vierfacher Sieger der «EVO, Link öffnet in einem neuen Fenster», des wichtigsten E-Sports-Wettbewerbs für Prügelspiele.

«SonicFox» ist das totale Anti-Klischee eines Gamers: Schwarz, schwul und Mitglied der Furry-Community. Als «Furry, Link öffnet in einem neuen Fenster» bestreitet er deswegen seine Wettkämpfe häufig in einem blauen, pelzigen Ganzkörperkostüm in Form eines Fuchses, seinem Markenzeichen. Als er den Preis entgegennahm – im Fuchskostüm natürlich – rang er sichtlich um Worte:

SonicFox nimmt den Preis entgegen

Alle Preise in der Übersicht

  • Game of the Year: «God of War» (SIE/Sony Santa Monica Studio)
  • Best Game Direction: «God of War»
  • Best Action/Adventure Game: «God of War»
  • Best Narrative: «Red Dead Redemption 2» (Rockstar Games)
  • Best Score/Music: «Red Dead Redemption 2»
  • Best Audio Design: «Red Dead Redemption 2»
  • Best Performance: Roger Clark als Arthur Morgan in «Red Dead Redemption 2»
  • Best Ongoing Game: «Fortnite» (Epic Games)
  • Best Multiplayer Game: «Fortnite»
  • Best Independent Game: «Celeste» (Matt Makes Games)
  • Games for Impact: «Celeste»
  • Best Art Direction: «Return of the Obra Dinn» (3909 LLC)
  • Best VR/AR Game: «Astro Bot Rescue Mission» (SIE Japan Studio / SIE)
  • Best Action Game: «Dead Cells» (Motion Twin)
  • Best Role Playing Game: «Monster Hunter: World» (Capcom)
  • Best Strategy Game: «Into the Breach» (Subset Game)
  • Best Sports/Raving Game: «Forza Horizon 4» (Playground Games/Microsoft Studios)
  • Best Student Game: «Combat 2018» (Inland Norway University of Applied Sciences)
  • Best Best Debut Indie Game: «The Messenger» (Sabotage Studio)
  • Best Mobile Game: «Florence» (Mountains / Annapurna Interactive)
  • Best Content Creator: Ninja (Tyler Blevins)

E-Sports-Preise in der Übersicht

  • Best E-Sports Game: «Overwatch» (Blizzard Entertainment)
  • Best E-Sports Player: Dominique «SonicFox» McLean (Echo Fox)
  • Best E-Sports Team: Cloud9 (League of Legends)
  • Best E-Sports Host: Eefje «Sjokz» Depoortere

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