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Geduld ist gefragt Die Blechlawine stoppt am Gotthard

Legende: Video Zähflüssiger Verkehr am Gotthard-Nordportal abspielen. Laufzeit 00:35 Minuten.
Aus News-Clip vom 14.07.2018.
  • Einmal mehr erweist sich der Gotthard als Nadelöhr für den Ferienreiseverkehr.
  • Vor dem Nordportal des Tunnels stauten sich Fahrzeuge zeitweise auf über 12 Kilometern.
  • Auch für Sonntag ist mit Staus und langen Wartezeiten am Gotthard zu rechnen.
Stau auf der Autobahn.
Legende: Bereits am frühen Samstagmorgen standen die Autos vor dem Gotthard-Nordportal. SRF

In der ganzen Schweiz und in den Nachbarländern haben am Wochenende die Sommerferien begonnen. Das zeigt sich auf den Strassen: Nördlich des Gotthardtunnels auf der A2 standen die Fahrzeuge am Samstagvormittag auf 12 Kilometern. Am frühen Morgen stauten sich die Autos sogar auf bis zu 15 Kilometer.

Begonnen hatte er bereits am frühen Freitagmorgen. Gegen 19 Uhr meldete Viasuisse noch 15 Minuten Wartezeit vor dem Nordportal Richtung Süden. In der Gegenrichtung betrug der Stau noch zwei Kilometer.

Verkehrsinformationen

Staukarte von Viasuisse
Legende:viasuisse

Die aktuellen Verkehrsinformationen von viasuisse finden Sie hier.

Weiteres Warten war am Samstag am Grenzübergang Chiasso-Brogeda angesagt: Die Kolonne war gegen Mittag laut dem TCS rund 7 Kilometer lang.

Viasuisse empfahl, dem Stau über die San-Bernardino-Route auszuweichen. Auch auf der Route über den Simplon und den Grossen St. Bernhard gebe es keine Staus, hiess es in der Mitteilung.

Schon am Sonntagmorgen ab 7 Uhr werden Ferienreisende wieder auf die Geduldsprobe gestellt. Bis Sonntagabend um 18 Uhr soll es laut Viasuisse nochmals Staus geben - allerdings soll während dieser Zeit die Autokolonne nicht mehr als 7 Kilometer messen.

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20 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Die Lage in den Alpentälern ist wegen der starke Luftverschmutzung schon heute äusserst besorgniserregend. Der Zusammenhang von Luftverschmutzung, Feinstaub, Abgase und Gesundheitsschäden entlang der Verkehrsachsen ist seit langem bekannt. Dies betrifft vor allem Erkrankungen der Atemwege, Herzkrankheiten und Krebsleiden. Der immer wiederkehrende Verkehr mit Stau schreckt Leute nicht ab, sich Richtung Süden zu quälen. Unsere Umwelt leidet, der Mensch zeigt ihre keine Beachtung.
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  • Kommentar von U. Salzmann (pfefferusalz)
    Genau, die zweite Röhre wird keider keine Entlastung bringen, da einspurig und zweitens wird generell mehr Verkehr angelockt in der Meinung es ginge schneller. Zudem verzichten wir auf die Maut was aus meiner Sicht ein grosser Fehler ist. Wir investieren wie verrückt für Transit-Touristen!
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  • Kommentar von R. Raphael (R.Raphael)
    Erst richtig amūsant dūrfte es werden wenn die 2.Röhre aufgeht und aber nur einspurig befahren werden darf wegen einer Abstimmung die 30 Jahre zuvor stattgefunden hat. Ein Alpenschutz der mitsich bringt, dass die Blechlawine auch dann stillstehen wird wenn obwohl man sie dann doppelt so schnell los sein könnte....
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Die Politgaengster werden sich auch da um den Volkswillen futieren. Wie bei der Sommerzeit und der Nichtumsetzung der Masseneinwanderungsinitiative. Obwohl der Stau nur verlagert wird. Vom Gotthard an die Grenzen und in die Agglomerationen. Viva Ticino!....
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