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Legende: Video GPS statt Glocke abspielen. Laufzeit 04:33 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 29.05.2015.
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Panorama GPS statt Glocke

Ein Thurgauer Unternehmer rüstet 200 schottische Hochlandrinder mit einem solarbetriebenen GPS-Halsband aus. Geht eines seiner Tiere in den schwer zugänglichen Tessiner Alpen verloren, kann es online leichter aufgesucht werden. Dahinter steckt auch ein Geschäftsmodell.

Das GPS-Halsband ähnelt einer herkömmlichen Glocke. Anstatt zu bimmeln, sendet das Gerät Signale an den Satelliten. In den weitläufigen und schwer zugänglichen Tessiner Alpen kann der Alphirt ein verlorenes Rind auf diese Weise schneller finden.

Der Thurgauer Unternehmer Guido Leutenegger besitzt 800 schottische Hochlandrinder. Seit Jahren tüftelt er am Kuh-GPS. Dieses Jahr soll neu ein eingebautes Solarpanel den Akku aufladen.

Nebst der Überwachung der Kühe bietet das Tracking-System auch ein Erlebnis für alle, die vom Unternehmer eine sogenannte «Kuh-Aktie» erstanden haben. Dank GPS können die Kuh-Investoren «ihr» Tier täglich virtuell mitverfolgen. Oder auf der Alp besuchen: «Im Sommer kommen täglich Leute auf die Alp, die ihr Rind sehen wollen. Wir helfen ihnen, diese zu finden. Das ist jedesmal ein Erlebnis für die Investoren» so Guido Leutenegger.

Wo ist Lotti?

Eine Kuh können Sie konkret mitverfolgen. Dazu brauchen Sie folgenden Login-Angaben und diesen Link:

Benutzer: guido@natur-konkret.ch

Passwort: schweizaktuell

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Glocken an Kühen darf man hinterfragen. Nicht wegen sensibler, aufs Land gezogener Städter, welche in lauen Sommernächten bei offenem Schlafzimmerfenster das Gebimmel einer nahen Weide den Nerv trifft und rechtliche Schritte zu Nachtruhe fordern. Selber ein "Landei", stört mich dies sowenig, wie ein ferne krähender Hahn um 02:00h. Mein Bruder hat im Wohnzimmer ein paar edle Appenzeller Kuhglocken hängen. Aktiviere ich die Grossen aus Armlänge dröhnen mir, mit fast 60 Jahren noch die Ohren!
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  • Kommentar von Tim Luethi, Zürich
    Endlich mal auch eine gute Nachricht, hoffentlich hört so mal diese Tierquälerei mit den Glocken auf. Alle die diese veraltete Tradition hochpreisen, sollen doch sich selber so eine Glocke um den Hals binden, spätestens nach einem Tag reden wir dann wieder darüber, wie toll diese Glocken doch sind.
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  • Kommentar von Original Peter Hänsenberger, St. Gallen
    Soll das wirklich die Zukunft für Kühe sein ?
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