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Haarentfernung – Rasiert, ausgerissen und weggeblitzt
Aus Puls vom 24.06.2019.
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Haarentfernung Kunststück glatte Haut

Haarlose Körper gelten als schön. Doch der Weg dorthin, ist nicht immer einfach. Die gängigsten Methoden im Vergleich.

Kahle Achseln und glatte Beine. Für viele Frauen ein Muss im Sommer. Und auch bei Männern wird immer fleissiger rasiert, gezupft und zurechtgestutzt.

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Der «Puls»-Enthaarungscheck in der Badi Rorbas.
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Dieser Trend ist dabei nicht neu. Bereits im alten Ägypten rasierte man sich. Und auch in der Badi Rorbas ist man sich einig: Körperbehaarung entspricht nicht dem gängigen Schönheitsideal.

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«Es sieht schöner aus ohne Haare»
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Doch wie wird man die unerwünschten Haare? «Puls» hat sich die gängigsten Methoden zur Haarentfernung angeschaut und miteinander verglichen.

Rasieren

Der Rasierer überzeugt mit seiner einfachen Anwendung. Grundsätzlich gilt: Je mehr Klingen er hat, desto schonender ist die Rasur. Meist wird gegen die Haarwuchsrichtung rasiert. Wer jedoch häufig Pickel bekommt, sollte mit der Wuchsrichtung der Haare rasieren. Ebenfalls hilfreich: Peelings.

Vorteile

  • Rasche Anwendung
  • Kann bei Bedarf jederzeit wiederholt werden

Nachteile

  • Gereizte Haut
  • Etwaige Verletzungen durch Rasierklingen
  • Haarfrei lediglich für ca. zwei bis drei Tage

Epilierer

Rotierende Walzen reissen die Haare samt der Wurzel aus. Das Haar muss somit komplett nachwachsen und lässt die Haut dadurch gegen vier Wochen haarfrei. Beim Rauswachsen der Haare kann es jedoch zu deren Einwachsen kommen. Dagegen empfehlen sich regelmässige Peelings.

Vorteile

  • Vier bis sechs Wochen haarfrei

Nachteile

  • Eingewachsene Haare
  • Schmerzhaftes Zupfen

Enthaaren mit Wachs

Sie funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie der Epilierer. Somit kann es auch zu den gleichen Problemen kommen.

Vorteile

  • Gut vier bis sechs Wochen haarfrei

Nachteile

  • Eingewachsene Haare
  • Schmerzhaftes Zupfen

Enthaarungscremes

Diese Cremes funktionieren quasi wie eine chemische Rasur. Der Wirkstoff in der Creme heisst «Thioglycolsäure». Diese Säure spaltet das Keratin im Haar auf, wodurch das Haar zerfällt. Die Wurzel bleibt jedoch intakt. Bei diesem Vorgang stinkt es nach Schwefel, weshalb den Produkten oft Duftstoffe beigemischt werden. Diese können jedoch allergische Reaktionen auslösen.

Vorteile

  • Einfache Anwendung

Nachteile

  • Hält nur zwei bis drei Tage an
  • Allergische Reaktionen
  • Chemikalien belasten das Abwasser
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Laurence Imhof, Hautärztin am Universitätsspitals Zürich, über Haarentfernungsmythen den Nutzen von Peelings und Enthaarungscremen.
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Laser

Korrekt ausgeführt, ist diese Behandlung sicher und reduziert das Haarwachstum langanhaltend. Die Energie des Lasers muss dafür jedoch genau auf den Haut- und Haartyp eingestellt werden.

Wie funktioniert die Haarentfernung mit einem Laser?

Wird die Methode korrekt angewendet, durchringt zwar die Energie, sichtbar als Lichtstrahl, die Haut. Die Energie wird jedoch von den dunklen Farbpigmenten aufgenommen. So versengen sie dann nur die dunkleren Haare.

Haare in der Wachstumsphase sind noch mit der Wurzel verbunden. Hier verbrennt die Hitze auch die umliegenden Zellen, welche die Haarwurzel versorgen. An Stelle dieser Haare kann kein neues mehr nachwachsen. Je nach Körperregion befinden sich jedoch unterschiedlich viele Haare in der Wachstumsphase und können somit permanent versengt werden. An den Beinen sind es beispielsweise nur 20 Prozent. Unter den Achseln und im Intimbereich 30 Prozent. Dies wirkt sich auf die Anzahl Behandlungen aus, die nötig sind, bis eine Körperpartie haarfrei wird.

Ist ein Haar jedoch bereits ausgewachsen, hat es sich bereits von der Haarwurzel gelöst. Das Haar wird in diesem Fall zwar auch verbrannt, die Haarwurzel selbst jedoch nicht. Hier kann später wieder ein neues Haar nachwachsen.

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So funktioniert eine Haarentfernung mit einem Laser.
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Vorteile

  • Langanhaltendes Ergebnis

Nachteile

  • Weniger geeignet für sehr helle oder dunkle Hauttypen
  • Hohe Kosten
  • Lange Therapiedauer
  • Leicht Schmerzhaft

Während die einen bei der Haarentfernung auf Wachs schwören, ziehen die anderen die schmerzfreie Rasur vor. Fest steht dabei nur eines: Bei der Enthaarung hat Mann, wie auch Frau, die Qual der Wahl.

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