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Züri West-Ikone Kuno Lauener wird 60
Aus 10 vor 10 vom 16.03.2021.
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Happy Birthday Kuno Lauener feiert seinen 60. Geburtstag

Frontmann, Sänger, Songschreiber – Kuno Lauener kann mit 60 Jahren auf fast 40 Jahre «Züri West» zurückschauen. Vor drei Jahren ist es ruhiger um den Berner geworden. Grund: Seine Multiple-Sklerose-Erkrankung.

Ob mit «I schänke dr mis Härz», «Fingt ds Glück eim?» oder «Mojito/Echo», die Kultband Züri West und damit auch sein Leadsänger Kuno Lauener sind seit fast 40 Jahren nicht mehr aus dem kollektiven Gedächtnis der Schweizerinnen und Schweizer wegzudenken. Am 17. März wird der Berner 60 Jahre alt.

Anfang der 1980er-Jahre setzt sich die Band als Teil der Jugendbewegung in Bern mit einer neuen Art von Mundart-Musik durch. «Wir wollten Rock-Säue sein, waren dann aber plötzlich Popstars», so Lauener.

Insgesamt 14 Alben hat die Kultband veröffentlicht. Darin enthalten sind viele Lieder, die längst zum Schweizer Kulturgut gehören.

Das war mir fast schon peinlich. So viele Leute haben sich Sorgen um mich gemacht.
Autor: Kuno Lauener

Seit einiger Zeit lebt Lauener zurückgezogen in Bern-Betlehem. Das letzte Konzert liegt bereits drei Jahre zurück. Der Grund: Der Musiker leidet an Multipler Sklerose.

Das erzählt der Sänger in einem NZZ-Interview, das am 6. März veröffentlicht wurde. Seither sei er von den vielen Reaktionen überwältigt. «Das war mir fast schon peinlich. So viele Leute haben sich Sorgen um mich gemacht», sagt er zum Schweizer Radio und Fernsehen.

Schock-Diagnose vor Festival

Die Diagnose kam ein Tag vor einem Auftritt am Gurten-Festival. «Ich bin auf dem Boden der Garderobe gelegen und wusste nicht, was ich machen soll», erinnert er sich. Mittlerweile gehe es ihm – mit Medikamenten – relativ gut.

Zu Hause im Heimstudio von Kuno Lauener entstehen zurzeit neue Lieder. Üben mit der Band geht wegen der Pandemie noch nicht. Das sei aber nicht weiter schlimm, findet der Berner: «Ich kann mich hier einfach in meine Arbeit vertiefen, das ‹fägt›.»

Bandzukunft ist ungewiss

Aus diesen Sessions sind bereits zwölf Texte entstanden. Einige davon sind sehr nachdenklich: «I ha ke Ahnig wie's jitzt witergeit, öb öpper e Plan het, e konkrete.»

Wann und wie es mit der Band weitergehen wird, steht zurzeit noch in den Sternen. Lust aufzuhören, hat der Kultsänger aber nicht: «Am liebsten würde ich schon nächstes Jahr wieder Musik veröffentlichen.»

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Preis fürs Lebenswerk – 30 Jahre Züri West
Aus Tagesschau vom 08.03.2014.
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10vor10, 16.03.2021, 21:50 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Rochus Schmid  (Rochus Schmid)
    Kuno sticht einfach raus. Vielleicht weil er den Erfolg nicht sucht (wie z.B. auch Kurt Cobain)?
  • Kommentar von thomas caluori  (schefzgi)
    Alles Gute Kuno
  • Kommentar von Jean-Pierre Schibich  (spectator)
    Wirklich tolle Band, musikalisch und textlich. Ihre Themen reichen weit über die üblichen Erstes-Liebesglück-Songs vieler Schweizer Pop-Sternchen und -Bands hinaus - und das in natürlichem Berndeutsch. Für mich stehen sie in der Tradition von Rumpelstilz mit Polo Hofer. Ein besonders gelungener Song ist die leider in Radio SRF1 kaum gespielte Berndeutschversion von "Don't think twice" von Bob Dylan. Tolle Übersetzung, Chapeau!