Hier landet der neue Swiss-Flieger

Flankiert von zwei Militärjets ist die neue Maschine in Zürich eingeflogen. Mit der Landung der Boeing 777-300ER läutet die Swiss ein neues Zeitalter ein. Das Langstreckenflugzeug setzt laut der Fluggesellschaft Massstäbe in Sachen Leistung und Komfort. Aber auch wirtschaftlich lohnt es sich.

Die neu beschaffte Boeing 777-300ER der Swiss ist heute Vormittag erstmals auf ihrem Heimatflughafen Zürich gelandet. Flankiert von zwei F/A18 der Schweizer Luftwaffe kreiste das Flugzeug zuerst über den Zürcher Flughafen, bevor es zur Landung ansetzte.

Neue Sitze, WLAN an Bord und eine neue Innenraumgestaltung sorgen laut der Swiss für eine entspannte Reise in allen Klassen. Aber auch ökonomisch lohnt sich die Neuanschaffung für die Swiss: Mit der Boeing 777 können mehr Passagiere bei geringerem Kerosinverbrauch befördert werden. Zudem fliegt die Maschine 16 km/h schneller als vergleichbare Flugzeuge. Mit 14'490 Kilometern hat die Boeing 777 auch eine grössere Reichweite.

Die Swiss stellt insgesamt sechs dieser neuen Flugzeuge in Dienst. Ab 2019 stossen weitere drei «Triple-Seven» zur Flotte. Sie sollen die Airbus A340 ersetzen. Eingesetzt werden sie per Sommerflugplan primär nach Hongkong, Bangkok, Los Angeles, San Francisco, São Paulo und Tel Aviv.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Der neue Swiss-Flieger im Check

    Aus 10vor10 vom 29.1.2016

    Die Boeing 777 ist das neue Flaggschiff der Swiss. Das erste Flugzeug ist heute mit einem pompösen Empfang in Zürich gelandet. «10vor10» war beim Überflug dabei und hat den Vogel auf Herz und Nieren geprüft.

  • Bucher: Millionenauftrag für die Swiss-Flugzeugküchen

    Aus ECO vom 25.1.2016

    In wenigen Tagen landet das erste der neuen Boeing 777-Flugzeuge der Swiss in Zürich. Darüber freut sich auch die Firma Bucher. Das Zürcher Familienunternehmen hat von der Swiss den Zuschlag bekommen, die Bordküchen für die insgesamt neun Triple-Seven zu bauen. Keine Selbstverständlichkeit, denn die internationale Konkurrenz ist gross – und produziert günstiger.